Berichten zufolge wurden in den Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten erhebliche Fortschritte erzielt. Laut der Financial Times stehen die Parteien kurz vor einer Einigung, die den aktuellen Waffenstillstand um weitere 60 Tage verlängern würde. Vermittler glauben, dass die Vereinbarung auch die Grundlage für umfassendere Gespräche über Irans Nuklearprogramm legen würde.
Laut hochrangigen Quellen, die den Verhandlungen nahestehen, enthält der Entwurf die Verpflichtung, die Straße von Hormus schrittweise wieder zu öffnen und die Erschöpfung oder den Transfer von Irans hochangereichertem Uran in ein anderes Land zu erörtern. Im Gegenzug soll die USA die Blockade iranischer Häfen lockern, bestimmten Sanktionsausnahmen zustimmen und im Ausland eingefrorene iranische Vermögenswerte schrittweise freigeben.
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Ein mit den Gesprächen vertrauter Diplomat sagte: „Die Einigung bewegt sich in die richtige Richtung. Der Entwurfstext wurde den USA zur Prüfung vorgelegt, und es scheint, dass Iran bereit ist, weitere Zugeständnisse in der Nuklearfrage zu machen." Quellen gaben an, dass sich die Fortschritte insbesondere nach wichtigen Treffen zwischen pakistanischen und katarischen Vermittlern und iranischen Beamten am Donnerstag und Freitag beschleunigt haben.
Laut der in Saudi-Arabien ansässigen Nachrichtenagentur Al-Hadath hat Iran vorgeschlagen, seinen Urananreicherungsgrad für 10 Jahre unter 3,6 % zu halten und seine inländischen Anreicherungsaktivitäten um mehr als 20 % zu reduzieren.
Iran bekräftigt zwar, dass es im Rahmen einer möglichen Vereinbarung garantieren würde, keine Atomwaffen zu entwickeln, besteht jedoch darauf, sein Recht auf begrenzte Urananreicherung zu behalten. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Bekayi, sagte, dass Iran und die USA nach wochenlangen Gesprächen „eine stärker konvergierende Position in ihren Ansichten erreicht haben" und dass die Parteien sich in der Abschlussphase der Ausarbeitung eines Memorandums of Understanding befinden.
US-Außenminister Marco Rubio bestätigte ebenfalls, dass in den Iran-Gesprächen gewisse Fortschritte erzielt wurden. Rubio erklärte, dass in den kommenden Tagen neue Ankündigungen zu Iran gemacht werden könnten.
Andererseits zeigen Daten der Prognoseplattform Polymarket, dass Investoren die Möglichkeit einer dauerhaften Friedenseinigung zwischen den USA und Iran zunehmend einpreisen. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit auf 20 % vor dem 31.05. und auf 53 % vor dem 30.06. gestiegen.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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