Michael Saylor hat erneut einen großen Bitcoin-Kauf getätigt. Sein Unternehmen, MicroStrategy, jetzt bekannt als Strategy, kaufte diese Woche Bitcoin im Wert von 329,9 Millionen US-Dollar.
Der Kauf erfolgte zwischen dem 01.04. und 05.04. Insgesamt fügte das Unternehmen 4.871 BTC zu einem Durchschnittspreis von 67.718 US-Dollar hinzu. Dieser Schritt zeigt, dass Saylor weiterhin stark an Bitcoin gebunden ist. Selbst unter unsicheren Marktbedingungen.
Mit diesem jüngsten Kauf hält Strategy nun rund 766.970 BTC. Dies macht es zu einem der größten institutionellen Inhaber von Bitcoin weltweit. Das Unternehmen hat insgesamt etwa 58 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um diese Position aufzubauen. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei etwa 75.644 US-Dollar pro Bitcoin.
Der aktuelle Marktpreis liegt jedoch unter diesem Durchschnitt. Aus diesem Grund sitzt das Unternehmen auf einem nicht realisierten Verlust von etwa 5,34 Milliarden US-Dollar. Trotzdem kauft Michael Saylors Strategy weiterhin mehr Bitcoin, anstatt langsamer zu werden.
Dieses Mal wurde der Kauf auf andere Weise finanziert. Anstatt Barreserven zu verwenden, verkaufte das Unternehmen STRC-Aktien. STRC ist eine Art Vorzugsaktie, die Strategy zur Mittelbeschaffung nutzt. Durch den Verkauf dieser Aktien kann das Unternehmen frisches Kapital einbringen.
Dann verwendet es dieses Kapital, um mehr Bitcoin zu kaufen. Dieser Ansatz ermöglicht es Strategy, seine Bestände weiter zu erhöhen, ohne seine bestehenden Vermögenswerte direkt zu verkaufen. Infolgedessen wird STRC zu einem wichtigen Instrument in Michael Saylors Bitcoin-Strategie.
Obwohl das Unternehmen derzeit Verluste macht, bleibt Michael Saylors Strategie klar. Er betrachtet Bitcoin als langfristiges Vermögen. Anstatt sich also über kurzfristige Kursrückgänge Sorgen zu machen, sammelt er weiter an.
Dieser Ansatz war über die Jahre hinweg konsistent. Strategy kauft oft während Rückgängen, um seine durchschnittlichen Kosten im Laufe der Zeit zu senken. Während diese mutige Strategie Risiken birgt. Große Preisschwankungen können die Bilanz des Unternehmens beeinflussen. Dennoch scheint Saylor zuversichtlich, dass sich Bitcoin erholen und in Zukunft wachsen wird.
Dieser Kauf sendet ein starkes Signal an den Markt. Es zeigt, dass das institutionelle Interesse an Bitcoin weiterhin aktiv ist. Wenn ein Unternehmen dieser Größe weiter kauft, kann es die Marktstimmung beeinflussen. Es kann auch andere Investoren ermutigen, Bitcoin genauer zu betrachten.
Gleichzeitig unterstreicht die Verwendung von Aktienverkäufen zur Finanzierung von Käufen einen neuen Trend. Unternehmen finden kreative Wege, um sich Krypto-Exposure zu verschaffen. Vorerst verdoppelt Strategy weiterhin seine Wette. Darüber hinaus macht Michael Saylor erneut deutlich, dass er Bitcoin in absehbarer Zeit nicht aufgeben wird.
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