Gibraltar unternimmt Schritte, um den Einsatz tokenisierter Fondsanteile in seinem Finanzsystem zu kodifizieren und bestimmten regulierten Fonds zu ermöglichen, Anteile auf Basis der verteilten Ledger-Technologien (Distributed-Ledger-Technologien) (DLT) auszugeben, während die Rechte der Anleger gewahrt bleiben. Der Protected Cell Companies (Amendment) Bill 2026 würde einen Inhaber eines Anteilstokens als Aktionär mit denselben Rechten und Pflichten wie Inhaber traditioneller Zellanteile anerkennen und das Eigentum mit Vermögenspools innerhalb von Protected Cell Companies verknüpfen.
Laut Cointelegraph würde der Vorschlag die Genehmigung der Gibraltar Financial Services Commission erfordern und richtet sich an Protected Cell Companies, die als Fonds für erfahrene Anleger tätig sind. Er sieht Blockchain-basierte Aktienregister zur Erfassung des Eigentums vor, wobei tokenisierte Anteile rechtlich den herkömmlichen Aktienzertifikaten gleichgestellt sind.
Der Rahmen sieht strenge Verwahr- und Transferkontrollen vor, schränkt den Zugang auf verifizierte Anleger und auf der Whitelist geführte Wallet-Adressen ein und schreibt gleichzeitig die Offenlegung von Technologierisiken, Cybersicherheit und Wiederherstellungsverfahren vor. Unternehmen würden die Kontrolle über die zugrunde liegende Infrastruktur behalten und das System in einem regulierten Umfeld halten, anstatt einen offenen, genehmigungsfreien Markt zu schaffen.
Gemäß dem Vorschlag könnten tokenisierte Anteile über Smart Contracts und kryptografische Signaturen ausgegeben und übertragen werden, wobei Blockchain-Aufzeichnungen als gültige Instrumente für Eigentum, Übertragung und Aufzeichnungen im Rahmen des bestehenden Gesellschaftsrechts anerkannt werden. Der Gesetzentwurf muss das Gesetzgebungsverfahren Gibraltars durchlaufen, bevor er in Kraft treten kann.
Verwandte Entwicklungen im Bereich der Regulierung digitaler Vermögenswerte wurden von der Branche hervorgehoben und unterstreichen einen breiteren Wandel hin zur Integration tokenisierter Vermögenswerte in regulierte Märkte.
Quelle: Gibraltarlaws.gov.gi
Der Gesetzentwurf sieht tokenisierte Anteile vor, die mithilfe von Smart Contracts und kryptografischen Signaturen ausgegeben und übertragen werden, wobei Blockchain-Aufzeichnungen im Rahmen des geltenden Gesellschaftsrechts als gültig anerkannt werden. Indem die zugrunde liegende Infrastruktur in einem regulierten Umfeld gehalten wird, zielt der Ansatz darauf ab, Innovation mit Aufsicht und Anlegerschutz in Einklang zu bringen. Die Maßnahme würde keinen genehmigungsfreien Markt schaffen; vielmehr verankert sie tokenisiertes Kapital in einem Governance- und Verwahrrahmen, der mit etablierten treuhänderischen und regulatorischen Normen übereinstimmt.
Im Fortschreiten des Gesetzgebungsprozesses deuten die Betonung des verifizierten Anlegerzugangs und der Offenlegung von Technologierisiken auf erhöhte KYC/AML-Compliance-Anforderungen für PCCs hin, die tokenisierte Instrumente nutzen. Die Beteiligung der Gibraltar FSC signalisiert einen maßgeschneiderten, risikobasierten Ansatz zur Governance tokenisierter Fonds, der ähnliche Regelungen in anderen Rechtsordnungen beeinflussen könnte, die regulierte Token-Märkte in Betracht ziehen.
Gibraltars geplanter Rahmen fügt sich in einen wachsenden globalen Trend ein, bei dem tokenisierte Vermögenswerte von Pilotprogrammen zu regulierter Marktinfrastruktur übergehen. Mehrere Rechtsordnungen haben tokenisierte Wertpapiere unter robusten rechtlichen und aufsichtsrechtlichen Regelungen vorangetrieben:
Diese Fälle veranschaulichen gemeinsam einen Wandel hin zu regulierten Umgebungen für tokenisierte Wertpapiere und Anleihen, die Governance-Rahmen, Verwahrkontrollen und Aufsicht kombinieren, um Risiken zu mindern und gleichzeitig den Zugang zu Märkten für digitale Vermögenswerte zu erweitern. Branchenbeobachter haben die Bedeutung der Angleichung tokenisierter Angebote an bestehendes Gesellschafts- und Wertpapierrecht, AML/KYC-Standards und grenzüberschreitende regulatorische Harmonisierung hervorgehoben. Der MiCA-Rahmen der Europäischen Union und parallele US-amerikanische Regulierungsgespräche prägen weiterhin die Behandlung tokenisierter Vermögenswerte in verschiedenen Rechtsordnungen, mit besonderem Schwerpunkt auf Lizenzierung, Offenlegung und Verwahrregelungen zum Schutz der Finanzstabilität und des Anlegerschutzes.
Im breiteren politischen Kontext wird die fortlaufende Entwicklung der Märkte für tokenisierte Vermögenswerte auf mögliche Auswirkungen auf Lizenzierungsregelungen, Bankintegration und grenzüberschreitende Abwicklungsinfrastruktur verfolgt. Wie Gibraltar zeigt, scheinen Regulierungsbehörden geneigt, tokenisierte Instrumente in vertraute Rechtskonstrukte zu integrieren, anstatt für jede Innovation völlig neue Regelungen zu schaffen, was die Compliance, Audits und Durchsetzungsaktivitäten für Marktteilnehmer erleichtert.
Abschließende Perspektive: Da die Tokenisierung tiefer in regulierte Märkte vordringt, werden fortlaufende Aufsicht und internationale Koordination entscheidend sein, um ungelöste Probleme bei der Verwahrung, dem Cyberrisiko und dem grenzüberschreitenden Transfer tokenisierter Vermögenswerte anzugehen.
Dieser Artikel wurde ursprünglich als Gibraltar schlägt Regulierung für tokenisierte Fonds vor, um die Compliance zu stärken auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-Nachrichten, Bitcoin-Nachrichten und Blockchain-Updates.


