MS NOW-Moderatorin Alex Witt zeigte sich am Samstag schockiert, als Präsident Donald Trumps Krieg im Iran einen „Dominoeffekt absoluten Elends" für die Amerikaner im eigenen Land auslöste.
Berichten zufolge strich Spirit Airlines am Samstag alle Flüge, als die Airline den Betrieb einstellte. Die Billigfluggesellschaft nannte die durch Trumps Krieg gestiegenen Kerosinpreise als Grund für ihre Entscheidung, was jedoch den Tausenden von Amerikanern, die auf Flughäfen im ganzen Land festsaßen, nicht half.

MS NOW-Reporterin Laura Haefeli berichtete, dass am Samstag etwa 277 Flüge gestrichen wurden, darunter 34 vom Newark International Airport in New Jersey und 18 vom Laguardia Airport in New York. Sie sprach mit einer Reisenden, die angab, 6.000 Dollar ausgegeben zu haben, um nach Hause zu kommen.
„Wir hören hier in Newark genau solche Geschichten", sagte Haefeli. „Und natürlich ... Menschen, die sich gerade in anderen Ländern befinden und versuchen, nach Hause zu kommen, werden in ernsthafte Schwierigkeiten geraten."
Haefeli merkte auch an, dass das Problem mit Spirit Airlines „nicht über Nacht entstanden" sei. Dem Vernehmen nach hatte das Unternehmen Gespräche mit der Trump-Regierung geführt, um eine staatliche Rettungsbeihilfe von mehr als 500 Millionen Dollar zu sichern, doch diese Gespräche scheiterten in der vergangenen Woche.
„Der letzte Nagel im Sarg scheinen diese astronomischen Kerosinkosten wegen des Krieges im Iran zu sein", sagte Haefeli.
Witt zeigte sich von Haefelis Bericht überrascht.
„Was für ein Dominoeffekt absoluten Elends", sagte sie.


