Kolumnistin Mona Charen argumentiert, dass Präsident Donald Trumps Muster aus Korruption und Selbstausführung, das von der amerikanischen Öffentlichkeit lange übersehen wurde, ihn aufgrund der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage nun endlich einholen könnte.
In ihrem Beitrag für The Bulwark vom Donnerstag analysiert Charen Trumps 10-Milliarden-Dollar-Klage gegen den IRS wegen eines Steuerakten-Lecks und bezeichnet sie als eine „gigantische Erpressung" mit einer Forderungssumme, die zwei Drittel des Jahresbudgets des IRS übersteigt.

Richterin Kathleen Williams zweifelte an der Rechtmäßigkeit der Klage und wies darauf hin, dass Trump in dem Fall auf beiden Seiten sitzt – sowohl als Kläger als auch als Vorgesetzter aller Beklagten.
Charen verweist anschließend auf weitere Selbstbereicherungsschemata Trumps, darunter ein Luxusjet aus Katar und die Finanzierung des Ballsaals im Weißen Haus. Sie argumentiert, dass die Wähler Trumps Korruption im Jahr 2024 akzeptierten, in der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Verbesserung, die Lage sich jedoch mit hohen Benzinpreisen und steigenden Lebensmittelkosten verschlechtert hat.
Charen beendet ihren Artikel mit den Worten: „Die Korruption schien dem amerikanischen Volk bisher kaum etwas auszumachen, aber wenn die Benzinpreise sich der 5-Dollar-Marke pro Gallone nähern, die Lebensmittelpreise nur gestiegen sind und die Wirtschaft in Richtung Rezession schlittert, wird das Blattgold nicht mehr zur Exzentrizität, sondern zur Anklage."
„Das Blatt hat sich gewendet."
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