Bei einem Auftritt auf dem Consensus Miami am Donnerstag äußerten sich die World Liberty Financial-Mitgründer Donald Trump Jr. und Zach Witkoff zu Spekulationen über die Führungsstruktur und den Betrieb des Unternehmens.
Die Spekulationen gewannen an Fahrt, nachdem das Unternehmen kurzzeitig Mitgründer-Informationen von seiner Website entfernt hatte, darunter Verweise auf Präsident Donald Trump und seine Söhne.
Die öffentlichen Aussagen folgten auf die jüngste Klage von World Liberty gegen Justin Sun, den Gründer von Tron, die bei einem Staatsgericht in Florida eingereicht wurde.
Sun hält eine bedeutende finanzielle Beteiligung an World Liberty. Er hatte zuvor rechtliche Schritte gegen das Unternehmen vor einem Bundesgericht in Kalifornien eingeleitet und dem Unternehmen vorgeworfen, seine Token-Bestände unrechtmäßig eingefroren zu haben.
Die in Florida eingereichte Klage von World Liberty behauptet, Sun habe im Zusammenhang mit seinen WLFI-Token-Transaktionen „grobes Fehlverhalten" begangen. Darüber hinaus behauptet das Unternehmen, Sun habe Leerverkaufsoperationen durchgeführt, um den Marktwert des Tokens künstlich zu drücken.
World Liberty hat Clare Locke LLP beauftragt, eine renommierte Kanzlei für Verleumdungsklagen. Die Klage fordert sowohl finanzielle Entschädigung als auch öffentliche Richtigstellungen von Sun.
Die Führungskräfte reagierten auch auf Fragen zu ihrem USD1-Stablecoin. Witkoff betonte, dass USD1 eine transparente Reservedeckung aufrechterhalte, die durch die Integration mit Chainlink validiert werde.
Laut Witkoff können Nutzer die Reservebestände jederzeit direkt auf der Blockchain unabhängig überprüfen.
Witkoff gab ein Update zum Bestreben des Unternehmens, eine nationale Treuhandbank-Charta zu erhalten. Der Antrag wurde im Januar bei einer Abteilung des Finanzministeriums eingereicht.
Die Charta würde World Liberty ermöglichen, Bankgeschäfte im Zusammenhang mit seinem USD1-Stablecoin-Produkt durchzuführen.
World Liberty hat keine formelle Antwort auf diese speziellen Vorwürfe herausgegeben.
Das Verleumdungsverfahren gegen Justin Sun in Florida geht weiter, wobei World Liberty sowohl finanzielle Entschädigung als auch öffentliche Aussagen zur Berichtigung der behaupteten Unwahrheiten anstrebt.
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