Die Banken, die gegen den GENIUS Act lobbyieren, wurden gerade mit einer detaillierten, datengestützten Gegendarstellung konfrontiert. Alex Thorn, Forschungsleiter von Galaxy Digital, hat veröffentlicht, wasDie Banken, die gegen den GENIUS Act lobbyieren, wurden gerade mit einer detaillierten, datengestützten Gegendarstellung konfrontiert. Alex Thorn, Forschungsleiter von Galaxy Digital, hat veröffentlicht, was

GENIUS Act könnte bis 2030 Kredite in Höhe von 1,2 Billionen USD in den USA freischalten

2026/05/09 16:04
3 Min. Lesezeit
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Die Banken, die gegen den GENIUS Act lobbyieren, wurden soeben mit einer detaillierten, datengestützten Gegendarstellung konfrontiert. Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy Digital, hat das nach eigenen Angaben umfassendste Modell zu den Auswirkungen von Stablecoins auf die Staatsanleihemärkte und Bankeinlagen veröffentlicht. Die Schlussfolgerungen widersprechen direkt den Kernargumenten der Bankenbranche gegen die Stablecoin-Regulierung. Die aktuellen Nachrichten zur Krypto-Regulierung liefern einen neuen Datenpunkt, den politische Entscheidungsträger nicht ignorieren können.

Was das Modell von Galaxy tatsächlich ergeben hat

Die Zahlen sind beeindruckend. Im Rahmen des GENIUS-Act-Regelwerks prognostiziert Galaxy, dass 60 % bis 70 % des Stablecoin-Wachstums aus dem Ausland stammen werden. Das bedeutet, dass der Großteil des neuen Kapitals, das in GENIUS-konforme Stablecoins fließt, vollständig außerhalb des US-amerikanischen Bankensystems entsteht. Es handelt sich nicht um inländische Einleger, die für bessere Renditen die Bank wechseln.

Thorn formulierte die Schlussfolgerung klar. „Importierte Einlagen aus dem Ausland werden die inländische Einlagenmigration im Verhältnis von etwa 2:1 übersteigen." Dieser einzelne Befund widerlegt damit das primäre Argument der Bankenbranche, dass Stablecoins inländische Einlagen abziehen und US-Banken destabilisieren würden.

Abgesehen von der Herkunftsfrage wird erwartet, dass jeder neu geprägte GENIUS-Stablecoin eine Netto-Kreditausweitung in den USA von etwa 0,32 USD generiert. Multipliziert über den prognostizierten Stablecoin-Markt wird der Gesamteffekt erheblich. Das Basisszenario von Galaxy prognostiziert eine stablecoin-bezogene Kreditausweitung von 400 Milliarden USD bis 2030. Im optimistischen Szenario werden 1,2 Billionen USD erreicht.

Staatsanleihemärkte und staatliche Einsparungen

Der GENIUS Act verpflichtet Stablecoin-Emittenten, Reserven in hochwertigen, kurzlaufenden Vermögenswerten zu halten. In der Praxis bedeutet dies US-Staatsanleihen. Tether hält bereits über 120 Milliarden USD in T-Bills und ist damit einer der größten Halter kurzfristiger Staatsschulden weltweit. GENIUS formalisiert und verlagert dieses Muster in großem Maßstab ins Inland.

Das Ergebnis ist ein strukturelles Nachfragepotenzial am kurzen Ende der Zinskurve für Staatsanleihen. Das Modell von Galaxy prognostiziert, dass dies die kurzfristigen Staatsanleiherenditen um 3 bis 5 Basispunkte drückt. Dadurch werden die Kreditkosten der US-Regierung um bis zu 3 Milliarden USD jährlich gesenkt. Das ist kein marginaler Rundungsfehler. Das ist eine echte fiskalische Entlastung, finanziert durch die globale Nachfrage nach digitalen Dollars.

Was das für Investoren und Entwickler bedeutet

Für Beobachter von Stablecoin-Regulierungsupdates und Krypto-Investoren rahmt die Analyse von Galaxy die gesamte GENIUS-Act-Debatte neu. Im Wesentlichen handelt es sich nicht um ein Kryptowährungsgesetz im herkömmlichen Sinne. Stattdessen ist es eine Gesetzgebung über die sich wandelnde Finanzierungsstruktur der Dollwirtschaft. Unter GENIUS werden Stablecoins zu programmierbarer US-Finanzinfrastruktur. Infolgedessen erweitert das Gesetz den Dollarzugang in Märkte, die das traditionelle Bankwesen nie effizient bedient hat.

Für Entwickler, die Stablecoin-Infrastruktur, Zahlungsschienen und DeFi-Produkte aufbauen, schafft die Verabschiedung des GENIUS Act die größte adressierbare Markterweiterung in der Geschichte des Sektors. Regulierte digitale Dollars mit klaren Reserveanforderungen und rechtlichem Status ermöglichen institutionelle Integration in einem Ausmaß, das unregulierte Stablecoins nie erreichen konnten. Zugegeben, die Banken liegen nicht falsch damit, dass Stablecoins ihre Margensstruktur umgestalten werden. Jedoch legen die Daten von Galaxy nahe, dass sie in Bezug auf die existenzielle Bedrohung falsch liegen. Die Anpassung ist real. Die Disruption hingegen nicht.

Der Beitrag GENIUS Act könnte bis 2030 1,2 Billionen USD an US-Krediten freisetzen  erschien zuerst auf Coinfomania.

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