Schauspieler Randy Quaid veröffentlichte eine wirre Nachricht in den sozialen Medien, in der er Verbindungen zwischen seinen eigenen Rechtsstreitigkeiten und der Strafverfolgung von Michael Jackson zog, während er FBI-Direktor Kash Patel in einem offensichtlichen Aufruf zur bundesstaatlichen Intervention markierte.
„Meine Karriere war ein Film nach dem anderen, manchmal zwei gleichzeitig. Ich hatte keine Zeit, Michael Jackson oder seine Arbeit kennenzulernen, bis ich von demselben Büro böswillig strafrechtlich verfolgt wurde wie er", schrieb Quaid am Sonntag und verwies dabei auf Jacksons Freispruch im Jahr 2005 in Santa Barbara.

Quaid behauptete, „jede geschäftliche Verbindung, die wir hatten" mit Jackson untersucht zu haben, und erklärte, seine Erkenntnisse führten „alle zu einem Mann, dem Gauner aller Hollywood-Gauner", ohne die Person jedoch namentlich zu nennen.
Der Schauspieler eskalierte die Situation, indem er die vollständige Abschaffung der Staatsanwaltschaft von Santa Barbara forderte und behauptete, das Büro sei „allesamt von Sneddon ausgebildet worden und verehre ihn" – eine Anspielung auf den ehemaligen Staatsanwalt Tom Sneddon, der Jacksons Strafverfolgung leitete.
„Sie haben Michaels Verhaftungsfoto immer noch stolz an ihren Wänden hängen. Sie sind krank und müssen aufgelöst werden", schrieb Quaid. „Sie kandidieren einer nach dem anderen ohne Gegenkandidaten. Lasst sie nicht damit durchkommen."
Quaid markierte FBI-Direktor Kash Patel direkt in dem Beitrag und suchte dabei offenbar nach bundesstaatlichen Maßnahmen gegen staatliche Staatsanwälte.
Quaid hat bereits früher über seine eigenen rechtlichen Probleme gesprochen, zu denen auch Auseinandersetzungen mit Strafverfolgungsbehörden gehörten. Der Beitrag des Schauspielers scheint seine persönlichen Beschwerden mit umfassenderen Behauptungen über staatsanwaltschaftliches Fehlverhalten in Kalifornien zu vermischen.
Der Beitrag stellt einen ungewöhnlichen Versuch dar, die Aufmerksamkeit des FBI-Direktors auf lokale kalifornische Angelegenheiten zu lenken, und spiegelt die wachsende Bereitschaft einiger Trump-Verbündeter wider, bei obskuren Angelegenheiten auf Staatsebene eine bundesstaatliche Intervention zu suchen.


