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Tagebucheinträge des OpenAI-Präsidenten tauchen in Musk-Klage auf und erschüttern Worldcoin

2026/05/11 03:05
2 Min. Lesezeit
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Nichts verkörpert „zum Wohle der Menschheit" so treffend wie ein privater Tagebucheintrag über den Weg zum Milliardär durch KI-Dominanz. Genau das spielte sich in einem Bundesgericht ab, wo OpenAI-Präsident Greg Brockman aufgefordert wurde, aus seinem eigenen Tagebuch aus dem Jahr 2017 vorzulesen – im Rahmen des laufenden Prozesses Elon Musk gegen OpenAI.

Die Einträge, die Musks Anwaltsteam als Beweismittel eingebracht hat, zeigen Brockmans Ambitionen auf persönlichen Reichtum und Kontrolle über fortgeschrittene künstliche Intelligenz. Für eine Organisation, die mit dem Ziel gegründet wurde, KI als öffentliches Gut zu entwickeln, ist dies genau die Art interner Dokumentation, die PR-Teams schlaflose Nächte bereitet.

Was das Tagebuch sagt – und warum es wichtig ist

Brockmans Tagebucheinträge stammen aus dem Jahr 2017, einer Zeit, in der sich OpenAI noch als gemeinnütziges Forschungslabor positionierte, das sich der Sicherstellung widmete, dass KI der gesamten Menschheit zugutekommen sollte. Die im Gericht verlesenen Auszüge zeichnen ein anderes Bild: eines persönlichen Ehrgeizes, der direkt mit der Kontrolle über transformative Technologie verknüpft ist.

Musks Anwaltsteam nutzt diese Einträge als zentrales Argument dafür, dass OpenAI seine Gründungsmission zugunsten von Profit aufgegeben hat. Die Klage, die im März 2024 begann, hat sich Anfang Mai 2026 mit diesen Enthüllungen deutlich verschärft.

Die Krypto-Folgen: Worldcoin trifft es hart

Die Auswirkungen des Prozesses beschränken sich nicht auf die Konferenzräume des Silicon Valley. Sie schwappen in die Kryptomärkte über und treffen insbesondere Worldcoin (WLD), den umstrittenen Token, der von OpenAI-CEO Sam Altman mitgegründet wurde.

WLD fiel am 30.04.2026 auf 0,24 $, was einem Rückgang von 15 % innerhalb von nur 24 Stunden entspricht. Der Zeitpunkt war kein Zufall. Musks Aussage und die Tagebuchenthüllungen fielen genau in das Zeitfenster, in dem der Krypto-Ermittler ZachXBT öffentlich behauptete, Worldcoin sei ein „Scam".

Dieser doppelte Schlag – Gerichtsdrama plus On-Chain-Anschuldigungen – löste einen weiteren Rückgang des Token-Wertes um 20 % aus.

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Source: https://cryptobriefing.com/openai-brockman-journal-musk-lawsuit-worldcoin/

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