Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff hat die U.S. Securities and Exchange Commission aufgefordert, Aussagen von Michael Saylor zu untersuchen. Der Streit dreht sich um die Eignung von STRC, einer ewigen Vorzugsaktie, für konservative Anleger.
Im Mittelpunkt der Kritik stehen die SEC-Marketing- und Betrugsbekämpfungsregeln, da Schiff behauptet, Saylor habe offen zugegeben, dass Rentner STRC kaufen, deren primäres Ziel Kapitalerhalt und Einkommensgenerierung ist, ohne den Kapitalbetrag ihrer Investitionen zu riskieren. Für Schiff ist STRC ein Hochrisikoinstrument und ein klassisches zentralisiertes Ponzi-Schema.
Mit dem Hinweis, dass Bitcoin keine Gewinne erwirtschaftet und vollständig vom Zufluss neuer Käufer abhängt, ist der Kritiker der Meinung, dass Saylors öffentliche Aussagen Grundlage für künftige Klagen von Anlegern gegen Strategy werden.
Wie Strategy die hohe Marktliquidität nutzt, um STRC aufrechtzuerhalten
Was Saylors eigene Position betrifft, argumentiert er, dass das Modell des Unternehmens grundlegend anders als eine „Finanzpyramide" sei und eher einem Entwicklerunternehmen ähnele. Das Unternehmen ist bereit, BTC selektiv zu verkaufen, um STRC-bezogene Zahlungen zu leisten, jedoch nur unter der Bedingung, dass es ein Nettokäufer bleibt und das Jahr nicht mit einem kleineren Bestand abschließt als es begonnen hat.
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Wenn 1 BTC verkauft wird, werden zusätzlich weitere 10–20 BTC gekauft.
Laut Saylor werden die hohe Liquidität des Marktes, seine Fähigkeit, 100–200 Millionen Dollar pro Stunde aufzunehmen, ohne den Preis zu bewegen, sowie globale makroökonomische Faktoren – von der straffen Geldpolitik der Federal Reserve bis zu den Spannungen im Nahen Osten – einen langfristigen Kapitalzufluss in den digitalen Vermögenswert sicherstellen.
Während die Debatte vorerst rhetorischer Natur bleibt, demonstriert das Modell von Strategy in der Praxis zunehmend Schwung. Nach 18 Tagen Volatilität stellte das STRC-Instrument die Parität bei der 100-Dollar-Marke wieder her.
Diese Erholung wirkte sich unmittelbar auf die Volumina aus, da das Unternehmen allein an diesem Montag rund 322 BTC absorbierte. Zum Vergleich: Strategy akkumulierte in der gesamten Vorwoche lediglich 535 BTC.
Die aktuellen Dynamiken deuten darauf hin, dass der Markt das Angebot weiterhin absorbiert, trotz der regulatorischen und konzeptionellen Auseinandersetzungen zwischen Kritikern und dem Management des Unternehmens.
Source: https://u.today/biggest-bitcoin-critic-schiff-demands-sec-antifraud-investigation-into-saylor-and-strategy








