Robert Kiyosaki, der Autor von Rich Dad Poor Dad, warnt davor, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2026 zusammenbrechen wird. Er sagt, dieser Crash werde unvorbereitete Investoren treffen, aber diejenigen belohnen, die reale Vermögenswerte (RWA) halten.
Kiyosaki macht rund 39 Billionen Dollar US-Staatsschulden und einen schwächer werdenden Dollar, den er auf das Jahr 1974 zurückführt, dafür verantwortlich. Er weist auch auf die fragilen Rentenkonten der Babyboomer als Schwachstelle im System hin.

Er nennt dieses Zusammenbrechen die „Everything Bubble" – ein Begriff, den er nach eigenen Angaben erstmals in seinem 2002 erschienenen Buch Rich Dad's Prophecy verwendete. Er glaubt, dass diese Blase nun endlich deflationiert.
Die meisten Mainstream-Finanzinstitutionen teilen diese Ansicht nicht. Die Mehrheit der globalen Prognostiker rechnet für 2026 weiterhin mit moderatem Wirtschaftswachstum, obwohl sie Staatsverschuldung und geopolitische Risiken als Bedenken anführen.
Kiyosaki sagt, dass die vergangenen Crashs von 1987, 2000, 2008 und 2022 ihn reicher gemacht haben, weil er während dieser Zeit physische Vermögenswerte gehalten hat. Er plant, denselben Ansatz im Jahr 2026 zu verfolgen.
Seine Top-Wahl im Moment ist Silber. Er begann damit, es 1965 im Alter von 18 Jahren zu kaufen, als es nur Cent pro Unze kostete. Er nennt es heute eine der besten Investitionen seines Lebens.
Spot-Silber wird derzeit bei etwa 85 $ pro Unze gehandelt, ein deutlicher Anstieg im vergangenen Jahr. Kiyosaki hat ein langfristiges Preisziel von 200 $ pro Unze festgelegt.
Er sieht Silber sowohl als monetären Hedge als auch als Industriemetall. Es wird in Solarmodulen, Elektrofahrzeugen, Batterien und künstlicher Intelligenz-Infrastruktur verwendet.
Der Silbermarkt verzeichnet seit sechs aufeinanderfolgenden Jahren strukturelle Angebotsdefizite. Die Industrienachfrage macht nun etwa die Hälfte des gesamten globalen Silberverbrauchs aus.
Andere Marktbeobachter teilen seine Ansicht. Der erfahrene Händler Vijay bezeichnete Silber bei etwa 75 bis 80 $ als zu günstig, um es zu ignorieren, und verwies dabei auf die niedrigsten CME-Lagerbestände seit Januar 2025.
Das Forschungsunternehmen World of Finance and Associates setzte eine kurzfristige Obergrenze von 88 bis 92 $ pro Unze an, unter der Annahme, dass keine größeren makroökonomischen Schocks eintreten. Einige Edelmetallanalysten haben auch Silberminengesellschaften als einen gehebelten Weg zur Teilhabe an steigenden Preisen hervorgehoben.
Kiyosakis Investitionsliste für 2026 endet nicht bei Silber. Er schließt auch Gold, Öl, Lebensmittelproduktion, Bitcoin und Ethereum als Vermögenswerte ein, denen er in einer Phase der Dollarentwertung vertraut.
Er hat bekannt gegeben, Bitcoin bei etwa 67.000 $ gekauft zu haben, und hat zuvor ein Preisziel von 250.000 $ pro Coin für 2026 festgelegt. Er betrachtet Bitcoin und Silber als komplementäre Absicherungen gegen ein schwächer werdendes Währungssystem.
Seine 60-jährige Erfolgsgeschichte mit Silber bildet das Rückgrat seiner Argumentation. Der S&P 500 hat im gleichen Zeitraum mit reinvestierten Dividenden etwa das 400-Fache erzielt, verglichen mit dem ungefähr 63-fachen Gewinn von Silber. Kritiker weisen auf diese Lücke hin, wenn sie sein Konzept in Frage stellen.
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