Der Vorsitzende der Generalstabschefs, General Dan „Razin" Caine, geriet mit Protestierenden über den Krieg im Iran aneinander.
Vor seiner Aussage im Senat am Dienstag waren Mitglieder der Antikriegsgruppe Code Pink zu hören, die Caine anschrien.

„Das amerikanische Volk will keinen weiteren Krieg!", riefen die Aktivisten. „Wir wollen nicht, dass unsere Steuergelder dazu verwendet werden, Babys zu töten!"
Die USA sahen sich Vorwürfen ausgesetzt, während der Operation Epic Fury – der umfangreichen Militärkampagne gegen iranische Militär- und Verteidigungsinfrastruktur – eine Schule im Iran getroffen zu haben.
Menschenrechtsorganisationen und iranische Offizielle behaupteten, ein amerikanischer Luftangriff habe eine Bildungseinrichtung getroffen, was ernsthafte Bedenken hinsichtlich ziviler Opfer und möglicher Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht aufwarf. Der Vorfall zog die Aufmerksamkeit internationaler Beobachter auf sich, die die bei der Operation angewandten Zielpraktiken und die Frage in Frage stellten, ob ausreichende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen wurden, um zivile Infrastruktur zu schützen.
Das US-Militär bestand darauf, dass seine Angriffe Präzisionsoperationen waren, die sich ausschließlich auf militärische Ziele konzentrierten, obwohl der mutmaßliche Schulangriff auf mögliche Kollateralschäden oder Zielfehler hindeutete. Ermittler und humanitäre Gruppen forderten eine lückenlose Aufarbeitung aller im Rahmen der Operation Epic Fury durchgeführten Angriffe und verlangten Transparenz hinsichtlich der Auswirkungen auf Zivilisten sowie darüber, ob die entsprechenden Protokolle eingehalten wurden, um Schäden an nicht-militärischen Einrichtungen zu minimieren.


