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ETH-Hebelkraft-Nachfrage bricht nach rsETH-Hack ein – Analyst-Daten enthüllen
On-Chain-Daten zeigen einen starken Rückgang der Ethereum (ETH) Hebelkraft-Nachfrage nach dem jüngsten Hack der rsETH LayerZero-Bridge, wobei die Auslastungsraten unter 90 % gefallen sind und die Kreditkosten auf den niedrigsten Stand seit Monaten gesunken sind.
Laut On-Chain-Analyst Tom Wan ist die ETH-Auslastung auf den großen Kreditplattformen unter die 90-%-Schwelle gefallen, was den annualisierten Kreditzins (APY) auf nur noch 1,9 % gedrückt hat. Der Rückgang folgt auf den Exploit der rsETH-Bridge, der eine Welle von Abhebungen aus zwei der beliebtesten Liquid-Staking-Derivate auslöste, die in Hebelstrategien eingesetzt werden: wstETH und weETH.
Wan stellte fest, dass die Einlagen von wstETH um ca. 1,2 Milliarden USD zurückgingen, während die weETH-Einlagen um 1,76 Milliarden USD fielen. Diese Vermögenswerte werden häufig in Looping-Hebelstrategien eingesetzt, bei denen Händler wiederholt gegen ihre gestakten ETH-Positionen einzahlen und leihen, um Renditen zu erhöhen. Der plötzliche Rückgang des Einlagenangebots verringerte die Kreditnachfrage und komprimierte die Zinsen.
Trotz des allgemeinen Abschwungs wies Wan darauf hin, dass die Rentabilität von Looping-Hebelstrategien auf Basis von wstETH und weETH zuletzt wieder positiv geworden ist. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Kreditkosten weit genug gefallen sind, um diese Trades erneut rentabel zu machen – selbst bei geringeren Einlagenvolumen.
Die potenzielle Erholung der ETH-Hebelkraft-Nachfrage ist nun ein wichtiger Punkt, den Marktteilnehmer beobachten sollten. Wenn Händler beginnen, diese Positionen wieder einzugehen, könnte dies eine Normalisierung der DeFi (Dezentralisierte Finanzen)-Kreditaktivität und eine Wiederherstellung des Vertrauens in die betroffenen Protokolle signalisieren.
Wan hob auch die Spekulation hervor, dass einige Mittel möglicherweise zu alternativen Kreditprotokollen wie Spark und Morpho verlagert werden. Diese Plattformen bieten unterschiedliche Risikoparameter und könnten Nutzer anziehen, die nach dem rsETH-Vorfall stabilere Umgebungen suchen. Falls bestätigt, könnte diese Kapitalrotation die Wettbewerbslandschaft des DeFi (Dezentralisierte Finanzen)-Kreditwesens umgestalten, mit Auswirkungen auf die Liquiditätsverteilung und die Renditeentwicklung im gesamten Ökosystem.
Der rsETH-Hack hat die ETH-Hebelmärkte eindeutig gestört, aber die Rückkehr eines positiven Carry für wstETH- und weETH-Strategien deutet darauf hin, dass der Schaden möglicherweise nicht dauerhaft ist. Händler und Analysten werden genau auf Anzeichen einer erneuten Nachfrage und mögliche Verschiebungen im Kapitalfluss zu alternativen Protokollen achten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es sich um einen vorübergehenden Rückschlag oder eine strukturelle Veränderung in der Art und Weise handelt, wie Hebelkraft auf Ethereum eingesetzt wird.
F1: Was hat den starken Rückgang der ETH-Kreditzinsen verursacht?
Der Rückgang wurde hauptsächlich durch den rsETH LayerZero-Bridge-Hack ausgelöst, der zu großen Abhebungen von wstETH- und weETH-Einlagen führte – wodurch das für die Kreditvergabe verfügbare Angebot reduziert und die Nachfrage sowie die Zinsen gedrückt wurden.
F2: Sind Hebelstrategien auf Ethereum nach dem Hack noch rentabel?
Ja. Analyst Tom Wan berichtet, dass Looping-Hebelstrategien auf Basis von wstETH und weETH zuletzt wieder rentabel geworden sind, da die Kreditkosten weit genug gesunken sind, um die Trades trotz geringerer Einlagenvolumen rentabel zu machen.
F3: Welche alternativen Kreditprotokolle könnten von dieser Situation profitieren?
Spark und Morpho wurden als potenzielle Nutznießer genannt, da einige Marktteilnehmer spekulieren, dass Mittel zu diesen Plattformen rotieren könnten, die unterschiedliche Risikoprofile und stabilere Kreditbedingungen bieten.
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