Die US-Notenbank Federal Reserve, die einflussreichste Zentralbank der Welt, durchläuft einen Führungswechsel, der Bitcoin und anderen Mainstream Kryptowährungen zugutekommen könnte. Diese neue Besetzung wird aufgrund früherer Aussagen ihrer wichtigsten Mitglieder als die Bitcoin-freundlichste Fed in der Geschichte bezeichnet.
Kevin Warsh, der Vorsitzende der Federal Reserve, ist ein lautstarker Bitcoin-Befürworter, der die führende Kryptowährung als sicheren Hafen sieht, insbesondere für Menschen unter 40 Jahren. Er betrachtet Bitcoin als das neue Gold.
Christopher Waller hat ebenfalls Bitcoin-freundliche Aussagen gemacht und das Asset als „elektronisches Gold" bezeichnet. Er argumentiert, dass seine primäre Marktfunktion darin besteht, als digitale Alternative zu dem Edelmetall zu dienen.
Jerome Powell, der amtierende Vorsitzende, hat überraschend bullische Kommentare zu Bitcoin gemacht, obwohl er als vorsichtiger Traditionalist gilt. Beim New York Times DealBook Summit bezeichnete er Bitcoin als spekulatives Asset, verglich ihn jedoch auch mit Gold. Er sagte, es sei wie Gold, nur virtuell und digital.
Es gibt auch Pragmatiker wie Michelle Bowman, Philip Jefferson und Lisa Cook. Sie sind gegenüber Krypto vorsichtig, lehnen es jedoch nicht ab. Michael Barr ist der einzige Skeptiker. Letztes Jahr warnte er vor den Risiken, die von Stablecoins ausgehen.
Trotz dieser bullischen Stimmung unter der Fed-Führung könnten makroökonomische Realitäten Krypto dennoch belasten. Eine Reihe von höher als erwarteten Inflationsdaten hat die Argumente für kurzfristige Zinssenkungen geschwächt. Anleger sehen nun eine 60-prozentige Chance, dass der Leitzins der Fed beim FOMC-Treffen im Januar um 25 Basispunkte höher liegen wird.
Bitcoin reagiert sehr empfindlich auf die globale Liquidität. Wenn die Fed wieder in den Zinserhöhungsmodus wechselt, wäre das unglaublich bärisch für den Krypto-Markt.
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