Präsident Donald Trump unterzeichnete am 19.05. eine neue Exekutivorder. Sie könnte die Art und Weise, wie Krypto- und Fintech-Unternehmen auf das US-Bankensystem zugreifen, grundlegend verändern. Die Order fordert die Federal Reserve auf, transparente Antragsverfahren für Zahlungskonten zu schaffen und über vollständige Anträge innerhalb von 90 Tagen zu entscheiden. Der Schritt befeuerte sofort Diskussionen in der aktuellen Ripple-XRP-Nachrichtenberichterstattung.
Denn Ripple hat über seine RLUSD-Stablecoin-Strategie bereits den Zugang zur Federal Reserve angestrebt. Während die Order keine Genehmigung garantiert, erhöht sie den Druck auf die Regulierungsbehörden, offiziell zu reagieren, anstatt Anträge im regulatorischen Schwebezustand zu belassen.
Ein Federal-Reserve-Hauptkonto ermöglicht direkten Zugang zum US-Zahlungssystem. Institutionen mit Zugang können Transaktionen direkt über die Federal-Reserve-Infrastruktur abwickeln, anstatt auf Zwischenbanken angewiesen zu sein. Für Fintech- und digitale Vermögenswertunternehmen kann dies die Transaktionskosten senken, das Liquiditätsmanagement verbessern und die Zahlungseffizienz stärken. Es erhöht auch die operative Glaubwürdigkeit für regulierte Stablecoin-Emittenten. Ripple soll 2025 über eine Tochtergesellschaft, die mit seinem RLUSD-Stablecoin-Betrieb verbunden ist, ein Hauptkonto beantragt haben. Historisch gesehen standen Nicht-Bank-Unternehmen jedoch vor großen Hürden, wenn sie versuchten, Zugang zu den Zahlungsschienen der Federal Reserve zu erhalten.
Die Exekutivorder mit dem Titel Integrating Financial Technology Innovation Into Regulatory Frameworks. Sie weist die Finanzaufsichtsbehörden an, Regeln zu überprüfen, die möglicherweise Innovationen einschränken. Wichtiger für die Krypto-Branche ist, dass Abschnitt 4 die Federal Reserve ausdrücklich auffordert. Zu bewerten, ob Nicht-Bank-Finanzunternehmen und Unternehmen für digitale Vermögenswerte legal direkten Zugang zu Zahlungskonten und -diensten der Reservebanken erhalten können.
Die Federal Reserve muss außerdem:
Wenn die Fed feststellt, dass das bestehende Recht einen solchen Zugang erlaubt, fordert die Order transparente Verfahren und Entscheidungen über vollständige Anträge innerhalb von 90 Tagen. Dieser Zeitplan steht nun im Mittelpunkt der aktuellen Federal-Reserve-Nachrichten und breiteren Krypto-Richtliniendiskussionen.
Für Ripple könnte der direkte Zugang zur Federal Reserve strategisch wichtig für RLUSD und die künftige Zahlungsabwicklungsinfrastruktur werden. Ein Hauptkonto könnte Ripple ermöglichen, Transaktionen effizienter zu verarbeiten und gleichzeitig das Reservemanagement für seinen Stablecoin-Betrieb zu verbessern. Es könnte auch das institutionelle Vertrauen in Ripples Zahlungsnetzwerk stärken und die Integration mit traditionellen Finanzsystemen ausbauen.
Die Entwicklung fügt der aktuellen Ripple-XRP-Nachrichtenberichterstattung eine weitere bullische regulatorische Erzählung hinzu. Insbesondere da Ripple die RLUSD-Akzeptanz und die Expansion im Unternehmensbereich vorantreibt. Eine Genehmigung bleibt jedoch ungewiss. Die Exekutivorder fordert lediglich Maßnahmen der Federal Reserve und zwingt die Zentralbank nicht, ein bestimmtes Unternehmen zu genehmigen.
Die Order spiegelt den breiteren pro-Fintech- und pro-Krypto-Ansatz der Trump-Administration wider, der sich durch 2025 und 2026 zieht. Anders als frühere Regulierungsstrategien, die stark auf Durchsetzung ausgerichtet waren. Die Administration betont Wettbewerb, Innovation und Bankzugang. Dieser Wandel könnte letztendlich anderen Unternehmen für digitale Vermögenswerte zugutekommen, die direkten Zugang zur Zahlungsinfrastruktur anstreben.
Dennoch werden die Regulierungsbehörden wahrscheinlich vorsichtig bleiben, was Risikokontrolle, Finanzstabilität und die Einhaltung von Geldwäschebekämpfungsvorschriften betrifft. Vorerst wird der Krypto-Markt genau beobachten, wie die Federal Reserve in den kommenden Monaten reagiert. Die Order mag Ripple nicht sofort die Schlüssel übergeben, aber sie hat die Tür klar wieder geöffnet.
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