TLDR BitGo und Galaxy Digital standen sich diese Woche laut Bloomberg vor Gericht wegen ihrer gescheiterten Fusion gegenüber. BitGo fordert mindestens 100 Millionen USD vonTLDR BitGo und Galaxy Digital standen sich diese Woche laut Bloomberg vor Gericht wegen ihrer gescheiterten Fusion gegenüber. BitGo fordert mindestens 100 Millionen USD von

Galaxy und BitGo streiten vor Gericht über gescheitertes Krypto-Geschäft im Wert von 100 Millionen Dollar

2026/05/22 19:14
3 Min. Lesezeit
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TLDR

  • Laut Bloomberg standen sich BitGo und Galaxy Digital diese Woche vor Gericht wegen ihrer gescheiterten Fusion gegenüber.
  • BitGo fordert von Galaxy mindestens 100 Millionen Dollar, nachdem das Unternehmen den Deal im August 2022 beendet hatte.
  • Die gescheiterte Transaktion wurde einst mit 1,2 Milliarden Dollar bewertet, als Galaxy den Übernahmeplan im Mai 2021 ankündigte.
  • BitGo behauptet, Galaxy habe keine angemessenen Bemühungen unternommen, um die Fusionsvereinbarung abzuschließen.
  • BitGo wirft Galaxy außerdem vor, Details über Ermittlungen US-amerikanischer Behörden zurückgehalten zu haben, die den Deal hätten beeinflussen können.

Wie Bloomberg berichtete, standen sich BitGo und Galaxy Digital diese Woche vor Gericht wegen der gescheiterten Krypto-Fusion im Wert von 1,2 Milliarden Dollar gegenüber. BitGo fordert mindestens 100 Millionen Dollar, nachdem Galaxy den Deal im August 2022 beendet hatte. Der Fall dreht sich darum, ob Galaxy angemessene Bemühungen zur Vollendung der Übernahme unternommen hat und ob es Details über US-Ermittlungen zurückgehalten hat.

BitGo verfolgt 100-Millionen-Dollar-Krypto-Forderung vor Gericht

BitGo erklärte dem Gericht, dass Galaxy keine angemessenen Schritte unternommen habe, um die Transaktion abzuschließen. Bloomberg berichtete, dass BitGo Galaxy außerdem beschuldigt, Details über Ermittlungen US-amerikanischer Behörden verborgen zu haben.

Galaxy and BitGo Clash in Court Over $100M Failed Crypto Deal

Diese angeblichen Ermittlungen, so argumentierte BitGo, hätten Galaxys Fähigkeit zur Vollendung der Fusion wahrscheinlich beeinträchtigt. Der Streit kehrt nun zu einem Deal zurück, der einst zu den größeren Krypto-Akquisitionen zählte.

Galaxy Digital kündigte im Mai 2021 Pläne zur Übernahme von BitGo an. Die Transaktion hatte damals einen angegebenen Wert von rund 1,2 Milliarden Dollar.

Nach dem ursprünglichen Plan sollte BitGo-Mitgründer und CEO Mike Belshe zu Galaxy wechseln. Es wurde auch erwartet, dass er stellvertretender CEO und Vorstandsmitglied von Galaxy werden würde.

Das Aufeinanderprallen im Gerichtssaal findet rund vier Jahre nach der erstmaligen Bekanntgabe des Übernahmeplans statt. Es verlängert auch einen Rechtsstreit, der seit dem Scheitern des Deals im Jahr 2022 andauert.

Bloomberg zufolge möchte BitGo, dass Galaxy mindestens 100 Millionen Dollar zahlt. BitGo hat seit 2022 erklärt, dass es diese Gebühr einfordern oder höhere Schadensersatzansprüche geltend machen würde.

Der Fall stellt Michael Novogratz, den milliardenschweren Gründer und CEO von Galaxy, in den Mittelpunkt des Streits. Er wirft auch erneut Fragen zu einer der am meisten beobachteten gescheiterten Fusionen im Krypto-Bereich auf.

Galaxy verteidigt seine Entscheidung nach dem Ende des BitGo-Deals

Als Galaxy im August 2022 ausstieg, berief es sich auf BitGos geprüfte Jahresabschlüsse für 2021. Galaxy erklärte, BitGo habe diese Abschlüsse nicht bis zum 31.07.2022 vorgelegt.

Galaxy erklärte außerdem, dass diese Abschlüsse die Anforderungen der Fusionsvereinbarung nicht erfüllten. Aus diesem Grund bestand Galaxy darauf, dass keine Kündigungsgebühr geschuldet wurde.

BitGo wies diese Position zurück und leitete rechtliche Schritte ein. Das Unternehmen argumentierte, dass Galaxy die 100-Millionen-Dollar-Gebühr oder höhere Schadensersatzleistungen schulde.

Der Rechtsstreit hat sich entfaltet, während der Markt für digitale Vermögenswerte unter breitem Druck stand. In diesem Zeitraum hatten Krypto-Unternehmen mit strengerer Regulierung und fallenden Marktpreisen zu kämpfen.

Dennoch konzentriert sich der Fall vor Gericht auf die Fusionsvereinbarung selbst. Die Frage ist, ob Galaxy triftige Gründe hatte, die Übernahme zu beenden.

Bloomberg berichtete, dass BitGo behauptet, Galaxys Verhalten habe seine Verpflichtungen aus dem Deal verletzt. Galaxy hingegen hat die Lieferung des Prüfberichts von BitGo als seinen erklärten Grund für die Beendigung des Deals angeführt.

Die neueste sachliche Aktualisierung ist, dass die beiden Unternehmen diese Woche vor Gericht erschienen. Bloomberg berichtete, dass BitGo mindestens 100 Millionen Dollar anstrebt, während der Rechtsstreit andauert.

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