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Tochter von Donald Trump Ziel eines Attentats

2026/05/23 20:12
4 Min. Lesezeit
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  • Ermittler sagten, ein mutmaßlicher IRGC-verbundener Operative habe einen Anschlag auf Ivanka Trump geplant.
  • Sie behaupteten, der Verdächtige habe Trumps Familie wegen der Tötung von Qasem Soleimani im Jahr 2020 ins Visier genommen.
  • Al-Saadi veröffentlichte Online-Drohungen, Überwachungsmaterial und eine Karte zu Ivanka Trumps Wohnort.

Ivanka Trump war Berichten zufolge das Ziel eines Attentatsplans, der mit einem mutmaßlichen Operativen in Verbindung steht, der dem Islamischen Revolutionsgardisten-Korps des Iran (IRGC) und Kata'ib Hizballah angehören soll – so mehrere Berichte unter Berufung auf Bundesermittler und Geheimdienstquellen.

Der Verdächtige, der 32-jährige Mohammad Baqer Saad Dawood Al-Saadi, soll geplant haben, die älteste Tochter von Präsident Donald Trump als Rache für den US-Drohnenangriff im Jahr 2020 zu töten, bei dem der iranische General Qasem Soleimani in Bagdad getötet wurde.

Laut New York Post sagten Ermittler, Al-Saadi habe Überwachungsmaterial und einen Lageplan im Zusammenhang mit Ivanka Trumps Wohnsitz auf Indian Creek Island in Florida gehabt, wo sie mit Jared Kushner und ihren Kindern lebt. Behörden behaupteten außerdem, er habe Online-Drohungen gegen die Trump-Familie zusammen mit einer Karte des Grundstücks veröffentlicht.

Eine Al-Saadi zugeschriebene Nachricht warnte Amerikaner, dass „weder eure Paläste noch der Secret Service euch schützen werden", und behauptete, Überwachungsoperationen seien bereits im Gange.

FBI-Ermittlungen auf mehrere Länder ausgeweitet

Bundesstaatsanwälte sagten, der mutmaßliche Attentatsplan sei Teil einer weit größeren Terrornetzbetrieb-Operation, die sich über Europa und Nordamerika erstreckt.

Das Justizministerium beschuldigte Al-Saadi, 18 Angriffe und versuchte Angriffe auf US-amerikanische und jüdische Einrichtungen koordiniert oder unterstützt zu haben.

Zu diesen Vorfällen soll angeblich die Brandstiftung am Gebäude der Bank of New York Mellon in Amsterdam, ein Schussangriff in der Nähe des US-Konsulats in Toronto sowie Messerangriffe in London gehören.

Behörden sagten, er sei am 15.05. in der Türkei verhaftet worden, bevor er an die Vereinigten Staaten ausgeliefert wurde.

Gerichtsdokumente beschrieben Al-Saadi als eine hochrangige Figur innerhalb irakisch-iranischer Militantenkreise mit operativen Verbindungen zu sowohl Kata'ib Hizballah als auch dem IRGC. Ermittler behaupteten außerdem, er habe nach Soleimanis Tod enge Verbindungen zu hochrangigen iranischen Militärfiguren aufrechterhalten.

Soleimanis Tötung blieb zentrales Motiv

Der mutmaßliche Racheplan geht auf Januar 2020 zurück, als die Vereinigten Staaten einen Drohnenangriff in der Nähe des Internationalen Flughafens Bagdad durchführten, bei dem Soleimani und Abu Mahdi al-Muhandis getötet wurden.

Präsident Donald Trump verteidigte den Angriff damals öffentlich und bezeichnete Soleimani als „böses Genie". Laut in den Berichten zitierten Quellen wurde Al-Saadi später davon besessen, Trump-Familienmitglieder als Vergeltung ins Visier zu nehmen.

Der frühere irakische Militärattaché Entifadh Qanbar behauptete, Al-Saadi habe nach Soleimanis Tod wiederholt davon gesprochen, „das Haus von Trump niederzubrennen".

Ermittler behaupteten außerdem, der Verdächtige habe Soleimani als Vaterfigur betrachtet, nachdem sein eigener Vater, der iranische Brigadegeneral Ahmad Kazemi, gestorben war.

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Social-Media-Beiträge wurden zu Beweisen

Bundesermittler haben Berichten zufolge mehrere Online-Beiträge aus Al-Saadis Social-Media-Konten geborgen, berichtete die NY Post.

Die Beiträge sollen angeblich Fotos von Karten, Waffen, Militanten-Bildern und Drohungen gegen amerikanische und jüdische Ziele enthalten haben. Staatsanwälte zitierten auch ältere Nachrichten, in denen Al-Saadi nach Soleimanis Tod Rache schwor.

Eine Gerichtsakte soll Berichten zufolge Bilder enthalten haben, die den Verdächtigen neben Militärkarten und Ausrüstung im Zusammenhang mit iranisch unterstützten Militantenoperationen zeigen.

Obwohl er angeblich in Terrornetzwerken operierte, sagten Ermittler, Al-Saadi habe eine sichtbare Online-Präsenz aufrechterhalten und häufig Reisefotos von Orten wie Paris und Kuala Lumpur gepostet.

Die Behörden halten ihn nun in Einzelhaft im Metropolitan Detention Center in Brooklyn, während die Bundesanklage wegen Terrorismus in US-Gerichtsverfahren voranschreitet.

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Source: https://coinedition.com/donald-trumps-daughter-targeted-in-assassination-attempt/

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