Ripple hat seine Krypto-Politikagenda über einen neuen Crypto Task Force-Brief erneut an die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC herangetragen. Das Unternehmen bat die Regulierungsbehörden, die Behandlung von Stablecoins, Krypto-Nicht-Wertpapier-Regeln und tokenisierte Wertpapierregister zu klären. Der Vorschlag erhöht den Druck auf Washington, die jüngsten Leitlinien für digitale Assets in praktisch anwendbare Marktregeln umzuwandeln.
Ripple bat die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC, die Eigenkapitalvorschriften für Broker-Dealer bei Zahlungs-Stablecoins zu aktualisieren. Das Unternehmen konzentrierte sich auf Regel 15c3-1, die die Nettokapitalanforderungen für Broker-Dealer regelt. Es erklärte, die Regel benötige eine klarere Behandlung für Stablecoins, die als Sicherheiten in Bilanzen verwendet werden.
Der Brief befasste sich auch mit Regel 15c3-3, die den Kundenschutz und Verwahrungspflichten abdeckt. Ripple möchte, dass die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC qualifizierte Zahlungs-Stablecoins in diesem Rahmen definiert. Der Antrag zielt darauf ab, Unternehmen zu helfen, Kunden-Stablecoins zu verwahren, ohne unklare Compliance-Risiken einzugehen.
Ripple stellte auch die aktuelle Haircut-Behandlung für Stablecoins in Frage. Das Unternehmen argumentierte, dass einige Stablecoins einen 0%-Haircut verdienen, wenn Emittenten direkte Mint-and-Burn-Vereinbarungen unterstützen. Allerdings beschränkte Ripple diesen Antrag auf Stablecoins mit starken Verbindungen zwischen Emittent und Broker-Dealer.
Ripple bat die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC auch, zu klären, wie Krypto-Assets, die als Nicht-Wertpapiere eingestuft werden, auf dem Markt behandelt werden sollten. Das Unternehmen erklärte, dass Assets jenseits von Bitcoin und Ethereum eine klare Behandlung benötigen, wenn sie Marktfähigkeitsstandards erfüllen. Dieser Punkt hält XRP nahe am Zentrum der breiteren politischen Debatte.
Der Antrag folgt Jahren rechtlichen und regulatorischen Drucks rund um XRP. Jüngste politische Veränderungen haben jedoch einige Unsicherheiten bei wichtigen Krypto-Assets verringert. Ripple möchte nun, dass diese Verschiebung in den Leitlinien des SEC-Personals und den Broker-Dealer-Regeln widergespiegelt wird.
Ripple verwies auch auf die Krypto-Aktivitäts-FAQ der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC als einen Bereich, der Aktualisierungen benötigt. Das Unternehmen möchte, dass die FAQ Nicht-Wertpapiere berücksichtigt, die als leicht marktfähige Assets qualifizieren. Diese Änderung könnte eine klarere Bilanzbehandlung für mehr digitale Assets unterstützen.
Ripple forderte die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC auch auf, On-Chain-Register für tokenisierte Wertpapiere anzuerkennen. Das Unternehmen möchte, dass ein regulierter digitaler Transferagent den offiziellen Rechtsdatensatz führt. Dieser Ansatz könnte Streitigkeiten zwischen Blockchain-Aufzeichnungen und traditionellen Eigentumssystemen reduzieren.
Der Vorschlag zielt auf ein zentrales Problem im tokenisierten Finanzwesen ab. Unternehmen können mit Unsicherheit konfrontiert werden, wenn rechtliche Eigentumsaufzeichnungen von On-Chain-Salden abweichen. Ripple erklärte, ein autoritatives On-Chain-Register könnte diese Konflikte in Marktstressphasen reduzieren.
Der Brief passt auch zu einem breiteren Wandel in der US-Krypto-Politik. Regulierungsbehörden haben neue Kategorien für digitale Rohstoffe, Stablecoins, digitale Werkzeuge und digitale Wertpapiere vorangetrieben. Daher möchte Ripple eine abschließende Leitlinie, die Tokenisierung, Verwahrung und Zahlungsabwicklung unterstützt.
Die SEC Crypto Task Force hat den Dialog mit Krypto-Unternehmen in diesem Jahr intensiviert. Rippples Brief folgte einem vorherigen Treffen mit Kommissarin Hester Peirce und Task-Force-Mitgliedern. Das Unternehmen nutzte das Folgegespräch, um politische Diskussionen in spezifische Regelanträge umzuwandeln.
Der breitere Markt hat sich ebenfalls in Richtung der Tokenisierung realer Vermögenswerte bewegt. Banken, Börsen und Zahlungsunternehmen testen nun tokenisierte Abwicklung und Blockchain-basierte Aufzeichnungen. Ripple hat RLUSD, XRP und sein Zahlungsnetzwerk innerhalb dieses Übergangs positioniert.
Der Antrag des Unternehmens steht auch im Zusammenhang mit laufenden gesetzgeberischen Bemühungen in Washington. Ripple hat klarere Regeln durch Maßnahmen wie den CLARITY Act unterstützt. Sein jüngster Brief fordert die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC nun auf, die Behördenleitlinien mit dieser breiteren politischen Richtung in Einklang zu bringen.
Dieser Artikel wurde ursprünglich als Ripple Pushes SEC for Clear Stablecoin and Tokenization Rules auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-Nachrichten, Bitcoin-Nachrichten und Blockchain-Updates.


