Der republikanische Senator Ron Johnson aus Wisconsin spielt den Bedarf an Ebola-Impfstoffen herunter – obwohl Gesundheitsbehörden fieberhaft versuchen, einen echten Ebola-Ausbruch einzudämmen, der sich im Vorfeld der FIFA World Cup, die diesen Sommer in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko stattfindet, entwickelt hat.
In einem Interview mit LindellTVs Cara Castronuova argumentierte Johnson, dass die Bundesgesundheitsbehörden die Weichen für eine weitere Massenimpfkampagne stellen – diesmal gegen Krankheiten wie Hantavirus und Ebola.

„Sie bereiten uns darauf vor", sagte Johnson. „Hantavirus. Ebola."
Doch speziell bei Ebola spielte Johnson die Bedrohung – und den Bedarf an Impfstoffen – herunter.
„Ebola ist etwas, das so aggressiv ist, dass es sich im Allgemeinen selbst auslöscht", sagte er. „Wenn man nur grundlegende Maßnahmen ergreift – Quarantäne und solche Dinge – kann man einen Ebola-Ausbruch eindämmen."
Die Wissenschaft erzählt eine andere Geschichte. Der von der FDA zugelassene Ebola-Impfstoff Ervebo zeigte in klinischen Studien während des katastrophalen West-Afrika-Ausbruchs von 2014–2016 eine 100%ige Wirksamkeit – bei dem laut CDC mehr als 11.000 Menschen ums Leben kamen. Die Sterblichkeitsrate bei Ebola-Erkrankungen liegt laut WHO zwischen 25 % und bis zu 90 %.
Johnson warnte auch davor, dass FIFA-Touristen Ebola ins Land bringen könnten – obwohl er gleichzeitig den Bedarf an Impfstoffen zum Schutz dagegen abtat.
„Wir sollten hier etwas vorsichtig sein, da die FIFA all diese Menschen mitbringt – wir sollten dabei ziemlich vorsichtig sein, oder?"
Diese Sorge ist nicht unbegründet – aber die Maßnahmen, die er ablehnt, sind genau das, was die Behörden einsetzen.
Die WHO erklärte am 17.05. einen öffentlichen Gesundheitsnotstand wegen Ebola, der mit einem Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda zusammenhängt. Die USA, Mexiko und Kanada haben seitdem Reisescreening-Maßnahmen für Weltmeisterschaft-Besucher aus betroffenen Regionen koordiniert. Der aktuelle Ebola-Stamm hat jedoch laut CDC keinen zugelassenen Impfstoff – genau das Szenario, auf das sich Johnson für unnötig hält, sich vorzubereiten.
Johnson griff auch bekannte Kritikpunkte an den Behandlungsentscheidungen aus der COVID-Ära wieder auf und argumentierte, dass wirksame Behandlungen unterdrückt wurden, um die Notfallzulassung für Impfstoffe aufrechtzuerhalten.
„Deshalb haben sie Dinge wie Ivermectin sabotiert, deshalb verabreichen Krankenhäuser es nicht. Es war nicht profitabel. Remdesivir ist für sie sehr profitabel. Aber wenn es eine wirksame Behandlung für COVID gegeben hätte, hätten sie niemals eine Notfallzulassung erhalten."

