KUALA LUMPUR, 14. Juni — Datin Seri Rosmah Mansor hat Vorwürfe zurückgewiesen, die sie und ihre Familie mit einer angeblichen Immobilientransaktion im Wert von 13 Millionen US-Dollar (53 Millionen RM) in Verbindung bringen, und erklärte, sie habe Anzeige bei der Polizei erstattet und werde rechtliche Schritte gegen diejenigen einleiten, die für die Verbreitung der Behauptungen im Internet verantwortlich sind.
In einer heute veröffentlichten Erklärung als Reaktion auf in sozialen Medien kursierende Videos erklärte die Ehefrau des ehemaligen Premierministers Datuk Seri Najib Razak, dass sie weder direkt noch indirekt am Erwerb, der Übertragung oder dem Besitz einer Luxusimmobilie beteiligt sei, einschließlich einer angeblich auf 13 Millionen US-Dollar geschätzten Immobilie.
Sie wies auch Behauptungen zurück, sie habe Briefkastenfirmen, Offshore-Finanzstrukturen oder Vermittler genutzt, um Transaktionen im Namen ihres Schwiegersohns oder einer anderen Person zu erleichtern.
„Die Vorwürfe, die mich in die Nutzung von Briefkastenfirmen, Offshore-Finanzstrukturen oder Verbindungen zu Personen oder Unternehmen, die in diesen Videos genannt werden, verwickeln sollen, sind vollständig haltlos, absolut falsch und böswillig erfunden", heißt es in der Erklärung.
Rosmah erklärte, die Videos hätten dem Ruf ihrer Familie geschadet.
Sie sagte, am 14.06. sei Anzeige bei der Polizei erstattet worden, um den Behörden zu ermöglichen, diejenigen zu ermitteln, die für die Erstellung und Verbreitung des Materials verantwortlich sind.
Rosmah fügte hinzu, dass sie vollständig mit den Ermittlern kooperieren werde.
Sie forderte außerdem Social-Media-Plattformen auf, die Inhalte zu entfernen und deren weitere Verbreitung zu verhindern, und argumentierte, dass die Vorwürfe einer Verleumdung und böswilligen Unwahrheit gleichkämen.
Die Erklärung warnte ferner davor, dass rechtliche Schritte gegen Personen eingeleitet werden könnten, die die Behauptungen im Internet veröffentlicht, erneut veröffentlicht oder weiterhin geteilt haben.
„Ich behalte mir hiermit alle mir gesetzlich zustehenden Rechte vor, einschließlich des Rechts, zivilrechtliche Klagen einzureichen und strafrechtliche Verfahren gegen jede Person oder Partei einzuleiten, die diese falschen und schädigenden Vorwürfe veröffentlicht, erneut veröffentlicht, geteilt hat oder weiterhin verbreitet", heißt es darin.
Rosmah forderte sowohl die Öffentlichkeit als auch Medienorganisationen auf, Zurückhaltung zu üben und die Verbreitung nicht verifizierter Informationen zu vermeiden, solange die Ermittlungen andauern.
Die Erklärung identifizierte die Hintermänner der Videos nicht und ging über Verweise auf eine angebliche Luxusimmobilientransaktion und mutmaßliche Offshore-Vereinbarungen hinaus nicht auf die konkreten Vorwürfe ein.


