Die New-York-Times-Korrespondenten Maggie Haberman und Jonathan Swan berichteten, wie Stephen Miller Präsident Donald Trump dazu drängte, den Habeas-Corpus-Schutz für undokumentierte Einwanderer auszusetzen, während Vizepräsident JD Vance den Einsatz des Militärs gegen Demonstranten in Minnesota forderte.
Der Bulwark-Autor Andrew Eggers argumentiert in seiner neuesten Analyse jedoch, dass diese Vorschläge nicht auf eine zunehmende Autoritarismus hindeuten, sondern auf einen ins Stocken geratenen Schwung.

Trumps Regierung hat den aggressiven Maximalismus des vergangenen Jahres verloren, als sie Invasionen in Grönland und Panama androhte, Migranten in Foltergefängnisse verschwinden ließ und die Nationalgarde in Städte entsandte.
Gerichte haben zahlreiche Initiativen gesperrt, und gefügige Republikaner behindern weiterhin gesetzgeberische Prioritäten.
Eggers ist der Ansicht, dass Trump sich nun auf symbolische Gesten konzentriert – Gebäude nach sich selbst benennen und Denkmäler bemalen – anstatt auf eine substanzielle Politikumsetzung.
Während Trump die Wahlen 2026 und 2028 ins Visier nehmen will, setzt seine aktuelle Strategie laut der Analyse eher auf ablenkende Spektakel wie UFC-Events im Weißen Haus, anstatt seine Agenda voranzutreiben.
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