Irans oberstes gemeinsames Militärkommando kündigte an, die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr zu sperren, da das Waffenstillstandsabkommen mit den Vereinigten Staaten und Israel verletzt worden sei.
Laut dem iranischen staatlichen Medienoutlet Mehr gab eine Erklärung des iranischen Zentralhauptquartiers Khatam al-Anbiya bekannt, dass die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr gesperrt werde. Die Erklärung bezeichnete diesen Schritt als „erste Phase" und warnte, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden könnten, „wenn die Angriffe andauern".
Die iranische Seite argumentierte, dass die Entscheidung aufgrund der „Böswilligkeit" der USA und ihrer Weigerung, den ersten Punkt des Abkommens zur Beendigung des Krieges umzusetzen, getroffen wurde. Die Erklärung behauptete außerdem, dass Israel den Waffenstillstand im Südlibanon weiterhin verletze.
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Das Khatam al-Anbiya-Zentralhauptquartier erklärte in einer von CNN zitierten Stellungnahme: „Als Reaktion auf die flagrante Verletzung der US-Verpflichtungen und die anhaltende Verletzung des Waffenstillstands im Südlibanon durch das zionistische Regime wird bekannt gegeben, dass die Straße von Hormuz für den maritimen Verkehr gesperrt wird."
US-Vizepräsident J.D. Vance hingegen erklärte gegenüber Fox News, dass es keine Beweise dafür gebe, dass Iran die Straße von Hormuz gesperrt habe.
Einem weiteren Bericht der iranischen Presse zufolge gab der Sprecher des Außenministeriums bekannt, dass eine iranische Delegation in die Schweiz reisen werde, um von der anderen Partei die Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Abkommen zu fordern. Der Sprecher betonte, dass der Iran seinen eigenen Zusagen verpflichtet bleibt, und erklärte, die USA seien verpflichtet, Israel zur Einstellung seiner Angriffe auf den Libanon zu zwingen.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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