Premierminister Anwar Ibrahim (Mitte) und Sarawaks Ministerpräsident Abang Johari Openg bei der Scheckübergabe-Zeremonie heute in Bintulu. (Facebook-Foto)
KUCHING: Die Übergabe der Regulierungsbehörde des Bintulu-Hafens an die Sarawak-Regierung ist eine der wichtigsten Errungenschaften bei der Umsetzung des Malaysia-Abkommens 1963 (MA63), so Mustapha Sakmud, Minister für Sabah- und Sarawak-Angelegenheiten.
Mustapha erklärte, dieser Schritt erkenne nicht nur Sarawaks Rechte als Gründungspartner Malaysias an, sondern zeige auch, dass MA63 im Geiste der Zusammenarbeit umgesetzt werden kann und zu einer Win-win-Situation sowohl für Sarawak als auch für die Bundesregierung führe.
„Der Bintulu-Hafen ist nicht länger nur das Exportzentrum des Landes für Flüssigerdgas, sondern entwickelt sich zu einem Industrie-, Logistik- und Grünenergie-Zentrum, das eine wichtige Rolle in der Wirtschaftslandschaft Malaysias und der Asien-Pazifik-Region spielen wird.
„Die strategische Lage Bintulus in Verbindung mit Sarawaks Vorzügen bei erneuerbaren Energiequellen, insbesondere Wasserkraft, macht es für Investoren, die auf kohlenstoffarme Betriebsweisen umsteigen, zunehmend attraktiv.
„Diese Entwicklung hat das Potenzial, Sarawak als wichtiges Zentrum für Grünindustrien, saubere Energie und hochwertige Fertigung in der Region zu positionieren", sagte er heute in einer Erklärung.
Mustapha betonte, die Umsetzung von MA63 solle nicht als Machtverlust der Bundesregierung betrachtet werden, sondern vielmehr als Stärkung der malaysischen Föderation durch die Anerkennung der Rechte, Rollen und des wahren Potenzials von Sabah und Sarawak als Gründungspartner des Landes.
Die Erklärung wurde im Anschluss an eine Scheckübergabe-Zeremonie veröffentlicht, die den Statuswechsel des Bintulu-Hafens von einem Bundeshafen zu einem Staatshafen markiert. Die Zeremonie fand heute in Bintulu statt und wurde von Premierminister Anwar Ibrahim und Sarawaks Ministerpräsident Abang Johari Openg begleitet.


