Wohnungs- und Kommunalminister Nga Kor Ming sagte, das Ministerium werde weiterhin sicherstellen, dass Krematoriumsentwicklungen den Gesetzen und Richtlinien entsprechen und dabei lokale Empfindlichkeiten berücksichtigt werden. (Bernama pic)
PETALING JAYA: Eine nationale Planungsrichtlinie für nicht-muslimische Begräbnisstätten, Krematorien und Kolumbarien wird derzeit vom Stadtplanungs- und Landesplanungsamt ausgearbeitet, wie das Ministerium für Wohnungsbau und Kommunalverwaltung mitteilte.
In einer schriftlichen parlamentarischen Antwort erklärte Minister Nga Kor Ming, die Richtlinien würden Planer dazu verpflichten, bei der Standortwahl öffentliche Gesundheit, Sicherheit, Flächennutzungseignung, Topographie, Bodenstruktur und Zugänglichkeit zu berücksichtigen.
Er sagte, Standorte müssten Risikogebiete wie Überschwemmungszonen, Erdrutschgebiete und Orte meiden, die negative Auswirkungen auf die Umwelt und Anwohner haben könnten.
Nach der Fertigstellung werden die Richtlinien einen Mindestpufferbereich von 30 m zwischen Krematoriumsstandorten und Entwicklungsgrenzen vorschreiben und Krematorien in Wohn-, Gewerbe-, Freizeit- oder Tourismuszonen untersagen, fügte er hinzu.
„Öl- oder dieselbetriebene Krematorien können in schweren Industriezonen geplant werden. Kremation im Freien ist in ländlichen Gebieten/Dörfern erlaubt, jedoch nicht auf Torfland", sagte er.
Nga erklärte, Betreiber müssten außerdem die Anforderungen der Umweltbehörde erfüllen, einschließlich der Installation zugelassener Emissionskontrollsysteme zur Filterung von Rauch und Asche sowie der Sicherstellung, dass Abwasser nach der Einäscherung nicht in Flüsse, Abflüsse oder öffentliche Abwassersysteme eingeleitet wird.
„Bei der Beteiligung der Gemeinschaft können die Ansichten und das Feedback der Anwohner von der Kommunalbehörde bei der Bewertung eines Entwicklungsvorschlags im Einklang mit den geltenden Gesetzen und Verfahren ebenfalls berücksichtigt werden", fügte er hinzu.
Nga antwortete auf Islahuddin Abas (PN-Mersing), der um einen Überblick über die Richtlinien, Genehmigungsbedingungen und Standardbetriebsverfahren für den Bau von Krematorien in der Nähe von Wohngebieten bat, einschließlich Mindestabstandsanforderungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Luftverschmutzungskontrollen.
Er sagte, das Ministerium werde weiterhin sicherstellen, dass Krematoriumsentwicklungen den Gesetzen und Richtlinien entsprechen und dabei lokale Empfindlichkeiten berücksichtigt werden.


