KUALA LUMPUR, 1. Juli — Der Ringgit legte gegenüber dem US-Dollar in der Frühsitzung zu, gestützt durch schwächer als erwartet ausgefallene US-Verbrauchervertrauensdaten, die den Greenback belasteten.
Unterdessen blieben die Anleger vorsichtig vor der Veröffentlichung des US-Berichts über die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) später in dieser Woche.
Um 8.01 Uhr stieg die Landeswährung auf 4,0775/0870 gegenüber dem Greenback, nach dem Schlusskurs vom Dienstag von 4,0825/0870.
Dr. Mohd Afzanizam Abdul Rashid, Chefvolkswirt der Bank Muamalat Malaysia Bhd, sagte, der US Conference Board Consumer Confidence Index lag im Juni bei 91,2 Punkten, deutlich unter den Konsensschätzungen von 94,4 Punkten.
„Heute dürfte der Ringgit vor dem Nonfarm-Payrolls-Bericht morgen Nacht vorsichtig bleiben, wobei der Konsens für Juni bei 114.000 gegenüber 172.000 im Mai liegt.
„Es scheint, dass die Marktstimmung auf die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (über eine Zinserhöhung) fokussiert ist, und sie scheinen die aktuellen Rohölpreise zu ignorieren, bei denen West Texas Intermediate und Brent-Rohöl derzeit bei rund 69,50 US-Dollar pro Barrel bzw. 72,92 US-Dollar pro Barrel liegen", sagte Mohd Afzanizam gegenüber Bernama.
Zur Eröffnung handelte der Ringgit gegenüber einem Korb wichtiger Währungen überwiegend fester.
Er legte gegenüber dem britischen Pfund auf 5,4027/4153 zu, nach 5,4036/4096 beim Schlusskurs vom Dienstag, gab gegenüber dem Euro auf 4,6537/6645 nach, von 4,6528/6580, und legte gegenüber dem japanischen Yen auf 2,5066/5126 zu, von 2,5154/5183 am Vortag.
Die Landeswährung handelte gegenüber regionalen Währungen gemischt.
Sie stieg gegenüber dem Singapur-Dollar auf 3,1499/1577, von 3,1532/1570 beim Schlusskurs vom Dienstag, war gegenüber der indonesischen Rupiah mit 227,7/228,3 gegenüber 227,9/228,3 nahezu unverändert und gegenüber dem philippinischen Peso mit 6,64/6,67 gegenüber 6,65/6,67 stabil. — Bernama


