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KEA fordert Südkorea auf, das Gesetz über digitale Vermögenswerte für das STO-Wachstum zu verabschieden
Die führende Wirtschaftslobbygruppe Südkoreas, die Korea Economic Association (KEA), hat die Regierung offiziell aufgefordert, ein umfassendes Grundgesetz über digitale Vermögenswerte zu verabschieden, um die Expansion von Security Token Offerings (STOs) zu unterstützen. Die Empfehlung wurde während einer gemeinsamen Sitzung unter dem Vorsitz des stellvertretenden Premierministers und Ministers für Wirtschaft und Finanzen, Koo Yoon-cheol, ausgesprochen, wie von Digital Asset berichtet.
Während Änderungen am Gesetz über elektronische Wertpapiere und am Kapitalmarktgesetz für Januar 2027 geplant sind, um die Einführung von STOs zu erleichtern, warnte die KEA, dass die Diskussionen über Zahlungs- und Abrechnungsmethoden weiterhin unzureichend sind. Ohne einen grundlegenden Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte könnte die Wirksamkeit dieser branchenspezifischen Änderungen untergraben werden.
Die KEA wies darauf hin, dass große Volkswirtschaften wie die Vereinigten Staaten, Japan und Deutschland Stablecoins, die für STOs optimiert sind, als wichtige Abrechnungsinstrumente eingeführt haben. Im Gegensatz dazu wurden die legislativen Pläne Südkoreas für Stablecoins und umfassendere Zahlungen mit digitalen Vermögenswerten auf unbestimmte Zeit verschoben, was zu einem Wettbewerbsnachteil für seine Kapitalmärkte und die Blockchain-Industrie führt.
Ein Grundgesetz über digitale Vermögenswerte würde Token-Emittenten, Börsen und Investoren Rechtssicherheit bieten und die regulatorische Unsicherheit verringern, die derzeit die Einführung von STOs behindert. Ohne ein solches Gesetz könnten südkoreanische Unternehmen Schwierigkeiten haben, im aufstrebenden Security-Token-Markt global zu konkurrieren, und potenziell Geschäfte an Gerichtsbarkeiten mit klareren Regeln verlieren.
Der Aufruf der KEA unterstreicht die wachsende Dringlichkeit im südkoreanischen Finanzsektor, einen kohärenten Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Da die Frist im Januar 2027 für STO-bezogene Änderungen näher rückt, drängen die Branchenakteure auf parallele Fortschritte bei der Gesetzgebung zu Zahlungs- und Abrechnungsmethoden, um sicherzustellen, dass das Ökosystem effektiv funktionieren kann.
F1: Was ist ein Security Token Offering (STO)?
Ein STO ist eine Art von öffentlichem Angebot, bei dem tokenisierte digitale Wertpapiere, die das Eigentum an realen Vermögenswerten wie Aktien oder Immobilien repräsentieren, an Investoren verkauft werden. Es wird ähnlich wie traditionelle Wertpapierangebote reguliert.
F2: Warum benötigt Südkorea ein Grundgesetz über digitale Vermögenswerte?
Ein Grundgesetz würde übergreifende Rechtsprinzipien für digitale Vermögenswerte festlegen, einschließlich Definitionen, Ausgaberegeln und Abrechnungsmechanismen. Dies würde die durch branchenspezifische Änderungen entstandenen Lücken schließen und Südkorea an internationale Standards angleichen.
F3: Wie unterstützen Stablecoins STOs?
Stablecoins bieten ein stabiles Tauschmittel für STO-Transaktionen und ermöglichen eine effiziente und vorhersehbare Abrechnung. Sie werden in großen Märkten wie den USA und Japan verwendet, um den Token-Handel zu erleichtern und Volatilitätsrisiken zu verringern.
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