PANews berichtete am 2. Januar unter Berufung auf CoinDesk, dass Südkoreaner aufgrund inländischer regulatorischer Beschränkungen im vergangenen Jahr über 160 Billionen Won (etwa 110 Milliarden US-Dollar) auf ausländische Kryptowährungsbörsen überwiesen haben. Analysen zeigen, dass die verzögerte Umsetzung des südkoreanischen Grundgesetzes für digitale Vermögenswerte ein regulatorisches Vakuum geschaffen hat, das Investoren zwang, sich Plattformen im Ausland zuzuwenden. Untersuchungen ergaben, dass Kryptowährungen in Südkorea zu einem wichtigen Anlagevermögen geworden sind, wobei die Zahl der Investoren 10 Millionen erreicht hat und Börsen wie Upbit und Bithumb Einnahmen in Billionenhöhe Won erzielen. Der Bericht zeigt jedoch, dass während südkoreanische Investoren weiterhin aktiv Kryptowährungen handeln und sich zunehmend Plattformen im Ausland wie Binance und Bybit zuwenden, das Wachstum inländischer Börsen stagniert ist. Dieses regulatorische Vakuum hat bei Marktteilnehmern Bedenken hervorgerufen, die befürchten, dass südkoreanische zentralisierte Kryptowährungsbörsen zunehmend Schwierigkeiten haben, mit Plattformen im Ausland zu konkurrieren, die komplexere Handelsprodukte anbieten.


