Seit Jahresbeginn ist Virtual (VIRTUAL)—ein Protokoll, mit dem Nutzer KI-Agenten erstellen und besitzen können—um 70 Prozent gestiegen. Obwohl das Thema KI-Agenten etwas an Schwung verloren hat, sorgt VIRTUALs Kursanstieg wieder für Aufmerksamkeit beim Projekt.
Welche Gründe gibt es für diesen Anstieg und was sagen Analysten zur Entwicklung von VIRTUAL im Jahr 2026?
Kürzlich hat das Projekt drei neue Mechanismen für den Start von Agenten vorgestellt: Pegasus, Unicorn und Titan.
Dieser Schritt ist eine wichtige und mutige Änderung. Virtual hat sich von einem einheitlichen Modell für Token-Starts verabschiedet und verschiedene Modelle für bestimmte Anwendungsfälle eingeführt.
Mit diesen Mechanismen will man die Entwicklung und Einführung von KI-Agenten auf Blockchains verbessern. Jedes Modell passt zu einer anderen Phase im Wachstum eines Projekts: von ersten Tests bis zur Skalierung.
Dieses neue Framework gibt Anlegern zudem neue Gründe, an VIRTUAL festzuhalten. Der Kurs des Tokens war zuvor um mehr als 75 Prozent gefallen.
Ein weiterer Punkt, der die Erholung unterstützt, ist die strategische Investition von Virtuals Ventures in PredictBase.
Durch diese Partnerschaft entstehen für KI-Agenten auf VIRTUAL viele Möglichkeiten, mit PredictBase zu arbeiten. Mögliche Anwendungen sind Vorhersagen, automatisierter Handel und die Optimierung von Liquidität.
Dies ist besonders wichtig, da Experten erwarten, dass der Markt für Prognosen im Jahr 2026 stark wächst.
Außerdem könnte der langfristige Schub für VIRTUAL durch den x402-Trend kommen. x402 ist ein Protokoll für Mikrozahlungen, das sich gegen Ende des letzten Jahres verbreitet hat.
Laut einer Analyse von Layergg auf X passt x402 sehr gut in das Zeitalter der KI-Agenten. Das Protokoll ermöglicht es autonomen Agenten, kleine Zahlungen für Dienste wie Einkaufen, Marktprognosen oder sogar Robotik zu machen.
VIRTUAL spielt in diesem Trend eine wichtige Rolle. Das Projekt ist sowohl ein Startpunkt für KI-Agenten als auch eine Plattform, die Zahlungen über x402 unterstützt.
Der Aufschwung von VIRTUAL steht zudem nicht allein. Er ist Teil einer breiteren Erholung bei KI-bezogenen Token. Beispielsweise ist Render (RENDER) in den letzten sieben Tagen um 80 Prozent gestiegen, während Artificial Superintelligence Alliance (FET) im gleichen Zeitraum über 45 Prozent zulegen konnte.
Kleinanleger richten ihren Fokus anscheinend bereits Anfang 2026 auf den KI-Sektor.
Trotz dieser Erwartungen bleibt der Ausblick spekulativ. Beim Kursanstieg von VIRTUAL gab es bislang keinen Anstieg bei der Erstellung neuer Token auf der Plattform.
Daten von Diensten wie Dune Analytics zeigen: Anfang 2026 werden dort nur wenige Token pro Tag gestartet. Im Durchschnitt entstehen täglich nur ein oder zwei Token.
Außerdem haben die auf der Plattform gestarteten Token nicht die gleiche Aufmerksamkeit und Wirkung wie manche Memecoins auf Pump.fun erzeugt.
Hinzu kommt, dass die Menge der gestakten VIRTUAL-Token seit Mitte letzten Jahres von mehr als 40 Millionen auf aktuell 25,8 Millionen gesunken ist.
Wer VIRTUAL stakt, kann durch kontinuierliche Teilnahme am Ökosystem Belohnungen verdienen. Allerdings ist beim Staking noch keine Erholung sichtbar.
Ohne eine klare Erholung bei der echten Nachfrage könnte es für den Kurs von VIRTUAL langfristig schwierig werden, weiter zu steigen. Wenn das eintritt, wären optimistische Prognosen wohl eher Hype als Realität.
Der Beitrag Virtual (VIRTUAL) Comeback: Warum Experten jetzt besonders bullisch sind erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


