Während der Januar zu Ende geht, nimmt die Volatilität allmählich zu.
Auf der Makroebene entwickeln sich zwei Schlüsselereignisse – Erstens die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Zöllen und zweitens die US-Beschäftigungsdaten. Zusammen werden diese Ereignisse die Bühne für eine potenziell turbulente Woche für Risikoanlagen bereiten.
Das heißt, der Zeitpunkt könnte für Bitcoin [BTC] nicht besser sein. Das 30-Tage-Open-Interest (OI) von BTC ist auf den niedrigsten Stand seit 2022 gefallen und dient als wichtiges Signal dafür, wie diese Makroereignisse den nächsten Schritt von Bitcoin beeinflussen können.
Quelle: CryptoQuant
Die wichtigste Erkenntnis? Der Markt läuft nicht auf "blindem Optimismus".
Bemerkenswerterweise ist das eine große Veränderung gegenüber Q4, als das OI von BTC auf 94 Milliarden Dollar überhitzte. Diesmal ist das OI unter Kontrolle, und die Positionierung zeigt sich in der Marktpreisbildung, da es nur eine 13%ige Chance auf eine Zinssenkung beim kommenden FOMC gibt.
Kurz gesagt, der Markt neigt möglicherweise eher zur Vorsicht als zu blindem Optimismus.
Aus technischer Sicht würde dies mit einer schweren Makrowoche vor uns helfen, einen weiteren Marktcrash zu verhindern. Für Bitcoin könnte es jedoch tatsächlich die Bedingungen schaffen, die reif für eine gemessenere Bewegung in Richtung sechsstelliger Zahlen sind.
Makro-FUD nimmt zu, aber Bitcoin könnte ein Fenster für eine Rallye finden
Bitcoins Schwung Anfang 2026 hat noch keine FOMO Emotionen ( Fear of missing out) ausgelöst.
Auf der institutionellen Seite verzeichnen Bitcoin-ETFs weiterhin Abflüsse, wobei die jüngsten insgesamt 400 Millionen Dollar betrugen. Unterdessen war der Coinbase Premium Index (CPI) zum Zeitpunkt der Drucklegung im roten Bereich. Kurz gesagt, die Nachfrage von US-Investoren bleibt gedämpft.
Der schwächelnde Arbeitsmarkt könnte die Dynamik jedoch verändern. Tatsächlich zeigten Daten, dass in den letzten 12 Monaten die offenen Stellen um 885.000 zurückgegangen sind – was das Verhältnis von Vakanzen zu arbeitslosen Arbeitnehmern auf 0,91 gedrückt hat.
Quelle: Kobeissi Letter
Vor diesem Hintergrund könnte die Marktpreisbildung mit nur einer 13%igen Chance auf eine Zinssenkung übermäßig vorsichtig sein. Stattdessen fühlt sich eine Zinssenkung mit stetig steigender US-Arbeitslosigkeit zunehmend eingepreist statt ausgepreist an.
Bemerkenswerterweise ist dies der Punkt, an dem die abkühlenden Kennzahlen von BTC in den Fokus rücken. Mit dem Fehlen von "blindem Optimismus" könnte die aktuelle Positionierung tatsächlich zu Bitcoins Gunsten wirken und einen klareren Weg zu einer nachhaltigeren Rallye schaffen.
Unterdessen hat sich BTC trotz eines schwachen institutionellen Gebots über dem 85.000-Dollar-Niveau gehalten – ein Zeichen zugrunde liegender Überzeugung. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wäre eine Bewegung in Richtung des 100.000-Dollar-Niveaus bis zur ersten Februarwoche nicht außer Reichweite.
Abschließende Gedanken
- Mit Zollrisiken, schwachen Arbeitsmarktdaten und geringen Zinssenkungserwartungen bleiben die Märkte vorsichtig.
- Bitcoin hält sich über 85.000 Dollar und öffnet die Tür für einen gemessenen Vorstoß in Richtung des 100.000-Dollar-Niveaus, wenn die Bedingungen anhalten.
Quelle: https://ambcrypto.com/bitcoin-eyes-100k-amid-market-caution-heres-why-it-makes-sense/


