Der Beitrag US-Senat stellt Gesetzesentwurf zur Krypto-Marktstruktur vor erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Die US-Senatorin Cynthia Lummis hat einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der klare Regeln für den Kryptomarkt schaffen soll. Der Vorschlag ist eine Änderung zu H.R. 3633 und trägt den Titel Digital Asset Market Clarity Act. Es wird erwartet, dass der Gesetzesentwurf am 15.01.2026 überarbeitet wird.
Falls verabschiedet, könnte die Gesetzgebung regulatorische Verwirrung reduzieren, die Transparenz verbessern und mehr Vertrauen in Kryptomärkte bringen. Für Händler und Investoren könnte dies klarere Regeln und weniger plötzliche Durchsetzungsmaßnahmen bedeuten, was die langfristige institutionelle Beteiligung an Vermögenswerten wie Bitcoin und Ethereum unterstützen könnte.
Der Gesetzesentwurf erklärt, wie digitale Vermögenswerte von der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beaufsichtigt werden sollen. Er zielt darauf ab, Überschneidungen zwischen den Behörden zu reduzieren und einen Standardrahmen dafür zu schaffen, wie Krypto-Vermögenswerte ausgegeben, gehandelt und offengelegt werden.
Befürworter sagen, diese Klarheit könnte Marktmanipulation begrenzen und ein stabileres Umfeld sowohl für Privat- als auch für institutionelle Investoren schaffen.
Eine der Hauptbestimmungen konzentriert sich auf Zahlungs-Stablecoins. Der Gesetzesentwurf verbietet es Unternehmen, Zinsen oder Renditen allein für das Halten von Stablecoins anzubieten. Das bedeutet, dass Nutzer keine Erträge erzielen würden, nur weil sie Stablecoins in ihren Wallets aufbewahren.
Der Entwurf erlaubt jedoch aktivitätsbasierte Belohnungen, einschließlich Anreize, die an Zahlungen, Überweisungen, Wallet-Nutzung, Treueprogramme oder Plattformteilnahme gebunden sind.
Der Gesetzesentwurf enthält den Blockchain Regulatory Certainty Act, der Schutzmaßnahmen für Blockchain-Entwickler bietet, die keine Kontrolle über Nutzergelder haben. Entwickler, die nur Software erstellen oder pflegen, würden nicht wie Finanzintermediäre behandelt werden.
Dieser Abschnitt zielt darauf ab, nicht kontrollierende Entwickler zu schützen und gleichzeitig Aufsicht zu ermöglichen, wenn Unternehmen aktiv Nutzervermögen verwalten oder bewegen.
Der Entwurf führt den Begriff "Netzwerk-Token" ein, auch als Hilfsvermögenswerte bezeichnet. Dies sind Token, deren Wert von der Arbeit eines Projektteams abhängt. Nach dem Gesetzesentwurf könnten solche Token als Nicht-Wertpapiere behandelt werden, auch wenn sie Teil von börsengehandelten Produkten sind.
Diese Klassifizierung könnte bekannte Token wie XRP und Solana betreffen, abhängig davon, wie die endgültigen Regeln angewendet werden.
Befürworter des Gesetzesentwurfs sagen, er könnte dazu beitragen, die Vereinigten Staaten zu einem globalen Zentrum für Krypto-Innovation zu machen und gleichzeitig den Anlegerschutz zu verbessern. Senate-Sponsoren argumentieren, der Vorschlag balanciere Wachstum mit Verantwortlichkeit.
Kritiker, einschließlich Senatorin Elizabeth Warren, haben jedoch Bedenken geäußert, dass der Gesetzesentwurf die Autorität der SEC schwächen könnte. Sie hat vor möglichen Risiken für Rentenfonds gewarnt und auf das hingewiesen, was sie als "Tokenisierungs-Schlupfloch" bezeichnet.
Mehrere Fragen bleiben ungelöst, einschließlich ethikbezogener Bedenken und Details zur Stablecoin-Aufsicht. Der Gesetzesentwurf ist noch nicht fertig und könnte sich vor einer endgültigen Abstimmung ändern.
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Es ist ein Gesetzesentwurf der USA, der definiert, wie Krypto-Vermögenswerte reguliert werden, wobei die Rollen von SEC und CFTC geklärt werden, um Verwirrung zu reduzieren und das Marktvertrauen zu verbessern.
Falls umgesetzt, könnten Projekte klarere Offenlegungswege und Compliance-Erwartungen beim Start haben. Dies könnte das rechtliche Risiko für Startups reduzieren und mehr Krypto-Entwicklung ermutigen, in den USA zu bleiben, anstatt ins Ausland zu ziehen.
Krypto-Börsen, Stablecoin-Emittenten und institutionelle Investoren würden wahrscheinlich frühzeitig Compliance- und Produktstrategien anpassen. Privatnutzer könnten Änderungen später durch klarere Offenlegungen, Token-Listungen oder Belohnungsstrukturen bemerken.

