Russland nähert sich der Integration von Kryptowährungen in sein Mainstream-Finanzsystem, während Gesetzgeber neue Rechtsvorschriften vorbereiten, die darauf abzielen, strenge Kontrollen zu lockern.
Laut TASS enthüllte Anatoly Aksakov, Leiter des Staatsduma-Ausschusses für Finanzmärkte, dass bereits ein Gesetzentwurf vorbereitet wurde, der darauf abzielt, digitale Währungen aus den besonderen Finanzvorschriften zu entfernen.
Die Idee ist, digitale Währungen im Alltag in Russland gebräuchlicher und praktischer zu machen. Dieser Plan wird voraussichtlich einer der wichtigsten Diskussionspunkte in der Frühjahrssitzung der Staatsduma sein, wo die Gesetzgeber die Entwicklung digitaler Finanzanlagen und Kryptomärkte diskutieren werden.
Anatoly Aksakov, Leiter des Staatsduma-Ausschusses für Finanzmärkte, erklärte, dass der Gesetzentwurf bereits für die Ausnahme digitaler Währungen von der besonderen Finanzregulierung ausgearbeitet wurde.
Die Menschen warten darauf, Diskussionen über den Gesetzentwurf während der Frühjahrssitzung des Parlaments zu sehen, wobei digitale Finanzanlagen und die Kryptoentwicklung zu den vorrangigen Diskussionsthemen gehören.
Der aktuelle Plan würde nicht qualifizierten Anlegern den Kauf digitaler Vermögenswerte ermöglichen, jedoch mit Einschränkungen. Die vorgeschlagene Obergrenze zur Begrenzung potenzieller Verluste unter regulären Anlegern beträgt 300.000 Rubel. Auf professionelle Finanzmarktteilnehmer würden keine solchen Beschränkungen angewendet.
Russische Gesetzgeber sehen eine Rolle für digitale Währungen über den rein inländischen Gebrauch hinaus. Aksakov sagte, digitale Vermögenswerte könnten bei grenzüberschreitenden Zahlungen helfen, einschließlich der Erstellung von Token in Russland und deren Verkauf auf ausländischen Märkten. Dies passt zu den umfassenderen Bemühungen, neue Wege zur Abwicklung von Geschäften zu finden, während sich die globalen Finanzbedingungen ändern.
Dieser Rahmen wird von der Bank von Russland unterstützt. Im Dezember schlug die Regulierungsbehörde vor, nicht qualifizierten Anlegern den Kauf und Verkauf von Krypto nach Bestehen eines Risikobewusstseinstests zu erlauben, während ein Verbot anonymer oder auf Privatsphäre fokussierter digitaler Vermögenswerte bestehen bleibt.
Die Regulierungsbehörde sagt, dass unterschiedliche Regeln für qualifizierte und nicht qualifizierte Anleger gelten werden, um bei Bedarf eine engere Überwachung zu gewährleisten. Finanzminister Anton Siluanov hat seitdem bestätigt, dass das Finanzministerium und die Zentralbank koordinieren.
Er sagte, beide Institutionen unterstützen einen begrenzten Zugang zu Krypto für gewöhnliche Anleger, vorausgesetzt, dass die Größe der Transaktionen und Anlagebeträge begrenzt werden, um systemische Risiken zu reduzieren. Spezifische Grenzen müssen noch ausgearbeitet werden.
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