Letzte Woche fiel der Bitcoin-Kurs unter 78.000 Dollar. Viele Anleger entschieden sich zu verkaufen. Ein bekannter Name denkt darüber ganz anders.
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Michael Saylor ist Mitgründer von Strategy und seit Jahren das Gesicht des Unternehmens. Strategy ist ein börsennotiertes Softwareunternehmen, das einen großen Teil seines Vermögens in Bitcoin hält.
Nach dem aktuellen Kursrückgang teilte Saylor in sozialen Medien eine bekannte Grafik früherer Käufe mit dem Text „More Orange“.
Saylor nutzt diese Botschaft häufiger als Hinweis darauf, dass Strategy Bitcoin nachkauft oder dies plant. Eine offizielle Bestätigung gab er diesmal noch nicht.
Am Wochenende fiel Bitcoin um über 14 Prozent. Der Kurs sank von fast 88.000 Dollar auf unter 78.000 Dollar und steht jetzt bei rund 75.000 Dollar.
Bitcoin von rund 88.000 Dollar auf etwa 75.000 Dollar. Quelle: CoinGecko
Damit liegt der Kurs unter dem durchschnittlichen Kaufpreis von Strategy. Dieser liegt bei rund 76.000 Dollar pro Bitcoin. Das bedeutet, dass das Unternehmen vorübergehend im Verlust steht.
Strategy ist nicht das einzige große Unternehmen, das von diesem Rückgang betroffen ist. Auch BitMine Immersion Technologies steht derzeit deutlich im Minus. Durch den Rückgang von Ethereum hat dieses Unternehmen nun einen unrealisierten Verlust von etwa 5,5 Milliarden Euro.
Der durchschnittliche Kaufpreis ist der Betrag, den ein Unternehmen durchschnittlich für seine Krypto bezahlt hat. Fällt der Kurs darunter, ist der Besitz auf dem Papier weniger wert.
Strategy ist das größte Unternehmen weltweit mit Bitcoin in der Bilanz. Es besitzt mehr als 712.000 Bitcoin.
Übersicht der größten börsennotierten Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz. Quelle: BitcoinTreasuries.net
Den größten Kauf dieses Jahres meldete das Unternehmen im Januar. Zwischen dem 12. und 19. Januar kaufte Strategy insgesamt über 22.000 Bitcoin.
Diese Vorgehensweise zahlte sich in den vergangenen fünf Jahren oft aus. Strategy begann bereits früh mit dem Kauf, als der Kurs noch deutlich niedriger lag als jetzt.
Das macht den Unterschied in der Reaktion deutlich. Während viele Anleger aus Angst vor weiteren Rückgängen verkaufen, sieht Michael Saylor den niedrigeren Kurs gerade als Moment, um zusätzlich Bitcoin zu kaufen.
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