Der Bitcoin (BTC)-Kurs fiel am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit 14 Monaten. Später am Tag folgte eine Erholung.
Durch diese Bewegung wurden Positionen im Wert von rund 740 Millionen US-Dollar geschlossen – umgerechnet etwa 680 Millionen Euro.
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Am Dienstagabend fiel der Bitcoin-Kurs auf etwa 73.000 US-Dollar. Damit erreichte der Preis das niedrigste Niveau seit über einem Jahr.
Später am Abend drehte die Bewegung: Bitcoin erholte sich innerhalb kurzer Zeit und stieg wieder auf rund 76.000 US-Dollar, womit ein Teil der vorherigen Verluste ausgeglichen wurde.
Der Kurs steht bereits seit Längerem unter Druck. Seit dem Höchststand im Oktober 2025 bei rund 126.000 US-Dollar ist Bitcoin gefallen. Inzwischen liegt der Preis etwa 40 Prozent darunter.
Laut Daten der Analyseplattform CoinGlass schloss Bitcoin vier Monate in Folge im Minus ab – eine Serie, wie man sie zuletzt während des Bärenmarkts 2018 gesehen hat.
Bitcoin fällt auf 73.000 US-Dollar und erholt sich auf 76.000 US-Dollar. Quelle: CoinGecko
Die schnelle Erholung von etwa 73.000 auf 76.000 US-Dollar hatte große Auswirkungen auf Trader, die mit Hebelwirkung (Leverage) handelten. Das bedeutet, dass sie mit geliehenem Kapital auf Kursbewegungen spekulierten.
Bei solchen Positionen greift die Handelsplattform automatisch ein, sobald die Verluste zu groß werden – die Position wird dann geschlossen. Das nennt man Liquidation.
Laut CoinGlass kam es innerhalb von 24 Stunden zu Liquidationen im Wert von rund 680 Millionen Euro. Der Großteil entfiel auf Trader, die auf einen weiteren Rückgang des Bitcoin-Kurses gesetzt hatten.
Wenn viele dieser Positionen gleichzeitig geschlossen werden, entsteht zusätzlicher Kaufdruck. Trader müssen ihre Positionen zurückkaufen, was die Kurserholung weiter verstärkt.
Bitcoin und Ethereum machten zusammen den Großteil der Liquidationen innerhalb von 24 Stunden aus. Quelle: CoinGlass
Die Unruhe am Markt kam nicht aus dem Nichts. Die US-Regierung war seit Freitag bereits vier Tage lang teilweise lahmgelegt. Anleger wussten über längere Zeit nicht, wann sich die Politiker auf ein Ende des Shutdowns einigen würden.
Diese Unsicherheit belastete auch den Bitcoin-Kurs. Am Dienstagabend änderte sich das Bild, als das US-Parlament einem Plan zustimmte, um die Regierung wieder zu finanzieren. Dadurch nahm die Spannung rund um eine längere Schließung ab.
Diese Nachricht sorgte für Erleichterung an den Märkten – was sich auch im Bitcoin-Kurs widerspiegelte.
Het bericht Bitcoin erholt sich – dennoch 680 Mio. Euro verloren verscheen eerst op Crypto Insiders.

