Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb hat nun offiziell bestätigt, dass ein Bedienungsfehler während einer Werbeaktion zu einer ungewöhnlichen Bitcoin-Auszahlung geführt hat.
Durch diesen Vorfall gab es auf der Plattform kurzzeitig große Kursbewegungen. Allerdings beruhigten sich die Märkte schon nach wenigen Minuten wieder.
In einer Stellungnahme entschuldigte sich Bithumb bei den Nutzern. Die Börse gab an, dass „während der Aktion eine ungewöhnliche Menge an Bitcoin an einige Kunden ausgezahlt wurde“, was zu vorübergehender Unruhe führte, weil diese Empfänger die Coins verkauften.
Bithumb erklärte zudem, dass interne Überwachungssysteme die ungewöhnlichen Transaktionen sehr schnell erkannt haben. Dadurch konnte die Plattform das Handeln auf den betroffenen Konten beschränken, was das Problem eingrenzte.
Diese Erklärung folgte, nachdem der Bitcoin-Kurs auf Bithumb kurzfristig deutlich unter dem globalen Marktniveau lag. Das führte zu Spekulationen über den Grund für diesen plötzlichen Kursrutsch.
Bithumb betonte, dass der Vorfall nichts mit einem Cyberangriff oder einer Sicherheitslücke zu tun hatte.
Die Firma versicherte außerdem, dass das Geld der Kundinnen und Kunden sicher bleibt und die wichtigsten Dienste wie gewohnt funktionieren.
Wichtig ist, dass Bithumb mitteilte, dass keine Kunden durch den Vorfall Verluste erlitten haben. Die Börse prüft die Situation weiterhin und informiert die Community, wenn es neue Details gibt.
Das Ereignis zeigt, dass selbst kleine Bedienungsfehler, selbst wenn sie schnell behoben werden, starke und kurzfristige Kursverzerrungen auf Krypto-Märkten auslösen können. Das gilt besonders für einzelne Börsen, auf denen die Liquidität anders als im weltweiten Markt ist.
Bithumb beendete die Stellungnahme mit einer weiteren Entschuldigung. Dabei versprach die Börse auch, Schutzmaßnahmen zu stärken und ein stabiles Handelsumfeld zu bieten.
Der Beitrag Bithumb klärt versehentliche Auszahlung von 2.000 Bitcoin: Was steckt dahinter? erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


