Laut dem CryptoQuant-Chart verstärkt die jüngste Preisbewegung die sich verschärfende Verbindung zwischen Bitcoin und den wichtigsten US-Aktienindizes zu einem Zeitpunkt, an dem globale Makrokräfte weniger unterstützend für Risikoanlagen werden.
Der Tracker vergleicht den Bitcoin-Preis und die kurzfristigen Renditen mit denen des S&P 500, Nasdaq Composite und Russell 2000.
In der vergangenen Woche verzeichneten alle drei US-Indizes negative Renditen, und Bitcoin folgte der gleichen Richtung mit tieferer Abwärtsvolatilität. Die Häufung negativer Tages- und 7-Tage-Renditebalken hebt einen Zeitraum hervor, in dem sich Korrelationen verschärfen, anstatt aufzubrechen.
Dies ist wichtig, weil Bitcoin sich während des jüngsten Markt-Rückgangs nicht abgekoppelt hat. Stattdessen hat es die Bewegung verstärkt, ein typisches Muster während risikoaverser Phasen.
Sanae Takaichis Wahlsieg hat die Erwartungen an aggressive fiskalische Anreize in Japan beschleunigt, zusammen mit einer Yen-Schwäche. Diese Politikmischung gestaltet bereits die globalen Kapitalflüsse um:
Da Bitcoin in diesem Umfeld positiv mit US-Risikoanlagen korreliert bleibt, überträgt sich der Druck auf Aktien in Druck auf BTC. Das Chart weist explizit auf eine höhere Wahrscheinlichkeit einer anhaltenden Korrektur bei Benchmarks hin, was die Wahrscheinlichkeit eines zusätzlichen kurzfristigen Abwärtspotenzials für Bitcoin erhöht, anstatt einer sofortigen Stabilisierung.
Die Daten deuten nicht auf einen Bitcoin-spezifischen Zusammenbruch hin. Stattdessen zeigen sie einen makrogetriebenen Spillover-Effekt: Japans Konjunkturmaßnahmen stärken die Inlandsmärkte, während sie indirekt auf US-Indizes lasten, und Bitcoin bewegt sich im Einklang mit dieser Anpassung. Solange die Aktienmärkte unter Druck bleiben, bleibt Bitcoins Pfad des geringsten Widerstands an die breitere Risikobereitschaft gebunden und nicht an krypto-native Katalysatoren.
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