Ein Joint Venture zwischen dem malaysischen Ölkonzern Petronas und Omans OQ Exploration and Production hat vereinbart, eine Offshore-Konzession vier Jahre lang zu erkunden, um die Kohlenwasserstoffressourcen des Golfstaates zu steigern.
Im Rahmen der Vereinbarung wird Petronas eine 70-prozentige Beteiligung an Block 18 übernehmen, während OQ Exploration and Production die verbleibenden 30 Prozent halten wird, berichtete die staatliche Oman News Agency.
Die anfängliche Explorationslaufzeit von vier Jahren kann verlängert werden, mit der Möglichkeit, eine Produktionskonzession für bis zu 30 Jahre zu gewähren.
Block 18 liegt im Meer von Oman und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 21.000 Quadratkilometern. Er gilt als Offshore-Gebiet mit vielfältigem geologischem Potenzial, trotz der technischen Herausforderungen bei der Exploration und Bohrung in tiefen Gewässern, da im Block keine bestätigten Entdeckungen gemacht wurden.
Omans Energieminister Salim Nasser Al Aufi sagte, die Vergabe der Konzession stehe im Einklang mit den Zielen der Oman Vision 2040, die darauf abzielt, die Nachhaltigkeit des Energiesektors zu gewährleisten.
Er erwartete, dass die Bohrarbeiten und seismischen Untersuchungen zur Entdeckung neuen Kohlenwasserstoffpotenzials führen und die nationalen Reserven steigern würden.
OQ Exploration and Production ist das größte spezialisierte Explorations- und Produktionsunternehmen im Sultanat mit einer durchschnittlichen Tagesproduktion von 224.000 Barrel Öläquivalent.
Oman produziert etwa 1 Million Barrel Rohöl pro Tag, was etwa 70 Prozent der Staatseinnahmen ausmacht. Es wird jedoch erwartet, dass seine Ölreserven, die derzeit bei etwa 5 Milliarden Barrel liegen, bis 2060 stark erschöpft sein werden.


