David Schwartz hat seine Bitcoin-Kritik verschärft. Nachdem der XRP Ledger-Miterfinder und Ripple CTO Emeritus Bitcoin als „technologische Sackgasse” bezeichnetDavid Schwartz hat seine Bitcoin-Kritik verschärft. Nachdem der XRP Ledger-Miterfinder und Ripple CTO Emeritus Bitcoin als „technologische Sackgasse” bezeichnet

XRP-Erfinder warnt: Bitcoin steht vor erzwungenem Fork – oder dem Ende!

2026/02/15 18:45
3 Min. Lesezeit

David Schwartz hat seine Bitcoin-Kritik verschärft. Nachdem der XRP Ledger-Miterfinder und Ripple CTO Emeritus Bitcoin als „technologische Sackgasse” bezeichnete, legte er nun nach: Bitcoin werde irgendwann einen Fork brauchen, um quantensicher zu werden. Ohne diese Anpassung drohe der Kollaps.

Die Quanten-Warnung

Auf die Frage eines Nutzers, wie er die Zukunft von Bitcoin in Bezug auf Quantencomputer sehe, antwortete Schwartz unmissverständlich: BTC werde irgendwann einen Fork brauchen, um quantensicher zu werden. Das werde zumindest ein Fall sein, in dem technologische Änderungen notwendig seien – oder Bitcoin werde kollabieren.

Die Aussage ist brisant. Quantencomputer könnten in Zukunft die kryptographischen Verfahren knacken, die Bitcoin und andere Blockchains schützen. Ohne ein Upgrade auf quantenresistente Algorithmen wären alle Bitcoins potenziell angreifbar.

Fun Fact: Experten schätzen, dass Quantencomputer in 10-20 Jahren leistungsfähig genug sein könnten, um BTC-Schlüssel zu knacken. Das klingt weit weg – aber ein Fork erfordert jahrelange Vorbereitung und Konsens in der Community!

Schwartz, Quelle:X

Bitcoins Wert liegt nicht in der Technologie

Schwartz hatte zuvor erklärt, dass Bitcoin eine technologische Sackgasse sei – aus demselben Grund wie der US-Dollar. Die Technologie spiele für den Erfolg keine große Rolle mehr, zumindest nicht auf der Blockchain-Ebene.

In seinen neuesten Aussagen präzisierte er diese Position. Ein anderer Nutzer merkte an, dass Bitcoins Wert nicht in seiner Blockchain liege, sondern im wahrgenommenen Status als digitales Gold basierend auf seinem Krypto-Pionier-Status.

Schwartz stimmte zu: Für 99 Prozent dessen, was BTC interessant mache, müsse die Blockchain lediglich in der Lage sein, Menschen das Halten und Übertragen von BTC in der Zukunft zu ermöglichen. Das erfordere keine Technologie, die nicht in jeder öffentlichen Blockchain verfügbar sei.

Innovation bewegt den Bitcoin-Kurs nicht

Schwartz betonte, dass er nicht sage, es gebe keine Innovation auf der Blockchain-Ebene oder keinen Sinn in weiterer Innovation. Besser sei besser. Aber es werde wahrscheinlich nicht den Ausschlag für Bitcoins letztendlichen Erfolg geben. Deshalb sei es für ihn nicht so interessant.

Diese Einschätzung erklärt, warum Schwartz kein Interesse daran hat, an Bitcoin zu arbeiten. Für ihn liegt die spannende Entwicklung woanders – beim XRP Ledger mit seinen institutionellen DeFi-Features, Lending-Protokollen und Privacy-Tools.

Fun Fact: Der koordinierte BTC-Rollback von 2010, den Schwartz als Beispiel für Zentralisierung anführte, wurde durchgeführt, nachdem ein Bug 184 Milliarden Bitcoin aus dem Nichts erschaffen hatte. Satoshi Nakamoto selbst koordinierte damals die Reparatur!

XRP vs. Bitcoin: Unterschiedliche Philosophien

Die Debatte offenbart grundlegend verschiedene Ansätze. Bitcoin setzt auf Stabilität und minimale Änderungen – das Protokoll soll so unveränderlich wie möglich bleiben. Der XRP Ledger hingegen entwickelt sich aktiv weiter mit neuen Features für institutionelle Nutzer.

Für Schwartz ist klar, auf welcher Seite er steht. Die Frage ist nur: Was passiert, wenn Quantencomputer Realität werden und Bitcoin tatsächlich einen Fork braucht? Kann eine Community, die Veränderungen scheut, schnell genug reagieren?

Schwartz hat seine Zweifel. Und er hat sie jetzt öffentlich gemacht.

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