Der Milliardär und Gründer von Bridgewater Associates, Ray Dalio, sagt, dass die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg zerbricht. Er meint, dass die Welt nun iDer Milliardär und Gründer von Bridgewater Associates, Ray Dalio, sagt, dass die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg zerbricht. Er meint, dass die Welt nun i

Milliardär Dalio warnt: Weltordnung zusammengebrochen – Was heißt das jetzt für Krypto?

2026/02/17 15:00
4 Min. Lesezeit

Der Milliardär und Gründer von Bridgewater Associates, Ray Dalio, sagt, dass die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Weltordnung zerbricht. Er meint, dass die Welt nun in „Stufe sechs“ des „großen Zyklus“ angekommen ist.

Seine Warnung hat eine neue Diskussion über die weltweite politische Unsicherheit und deren Einfluss auf die Krypto-Märkte ausgelöst.

Ray Dalio warnt: „Weltordnung zerbricht – wir sind in Phase sechs“

Dalio erklärt das aktuelle Geschehen mit seinem Modell des „großen Zyklus“. Dabei handelt es sich um ein Muster, in dem starke Reiche entstehen, ihren Höhepunkt erreichen und schließlich nachlassen. Nach diesem Modell befindet sich die Welt momentan in „Stufe sechs“.

Im Gegensatz zu politischen Systemen in Staaten, so Dalio, gibt es in der internationalen Politik keine wirksamen Durchsetzungsmechanismen wie verbindliche Gesetze oder neutrale Schiedsgerichte. Daher wird das Weltgeschehen meist durch Macht statt durch Regeln bestimmt. Schwächt sich ein führendes Land ab und wird ein anderes stärker, nehmen die Spannungen in der Regel zu.

Er nennt fünf Arten von Konflikten, die in solchen Zeiten meistens zunehmen: Handels- und Wirtschaftskriege, Technologiewettläufe, Kapital- und Sanktionskriege sowie Finanzbeschränkungen, geopolitische Kämpfe um Bündnisse und Gebiete und am Ende militärische Konflikte.

Die meiste Zeit, sagt Dalio, starten große Auseinandersetzungen mit wirtschaftlichem und finanziellem Druck, lange bevor eigentliche Kämpfe beginnen. Dalio vergleicht das mit den 1930er-Jahren, als eine weltweite Schuldenkrise, protektionistische Politik, politische Extreme und wachsender Nationalismus dem Zweiten Weltkrieg vorausgingen.

Er sagt, dass Länder bereits vor großen militärischen Konflikten an Zollstreitigkeiten, Vermögenssperren, Embargos und Finanzbeschränkungen beteiligt waren. Diese Maßnahmen ähneln den heutigen Methoden.

Nach Dalios Ansicht ist der wichtigste Spannungsherd im aktuellen Zyklus der strategische Wettstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China, besonders mit Blick auf Taiwan.

Solche Warnungen gab es allerdings schon öfter. Dalio hat solche Hinweise seit Jahren gegeben. Das zeigt, dass seine aktuellen Aussagen Teil seiner langfristigen Sichtweise sind und keine plötzliche Meinungsänderung darstellen.

Es ist trotzdem wichtig zu beachten, dass Dalio keine direkte Vorhersage für einen Krieg trifft. Er beschreibt aber, dass die typischen Grundbedingungen für große Machtwechsel nun bestehen.

Was diese Entwicklung für den Krypto-Markt bedeutet

Dalios Warnung wirft die Frage auf, wie sich digitale Vermögenswerte verhalten könnten. In Zeiten mit Sanktionen, eingefrorenen Vermögenswerten und Beschränkungen für den internationalen Zahlungsverkehr könnten Kryptowährungen größere Aufmerksamkeit bekommen, weil sie unabhängig vom traditionellen Bankensystem funktionieren.

Vor allem Bitcoin gilt oft als weniger anfällig für Zensur und Kapitalverkehrskontrollen. Diese Eigenschaften könnten wichtiger werden, wenn die Finanzmärkte weiter auseinanderdriften. Allerdings hängen Kryptowährungen weiterhin stark von der weltweiten Geldlage ab.

In der Vergangenheit führten geopolitische Spannungen und strengere politische Maßnahmen oft dazu, dass Anleger weniger Risiken eingingen. Dies wirkt sich meist sowohl auf Aktien als auch auf risikoreiche Anlagen aus.

Falls steigende Spannungen zu schwierigeren Finanzbedingungen oder weniger Risikobereitschaft führen, könnten Krypto-Märkte kurzfristig noch schwankungsreicher werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass mehr politische Spannungen Anleger wieder dazu bewegen könnten, sichere Anlagen zu bevorzugen. Gold hat in unsicheren Zeiten oft profitiert, weil viele ihr Kapital dorthin verlagern, um Sicherheit und langjährige Wertbeständigkeit zu gewährleisten.

In den letzten Monaten haben Edelmetalle neue Höchststände erreicht, während Kryptowährungen nach dem marktgetriebenen Abschwung im Oktober noch nicht wieder aufholen konnten. Das zeigt, dass trotz des Narrativs vom „digitalen Gold“ von Bitcoin viele Anleger in angespannten Zeiten weiterhin Gold als wichtigste Absicherung wählen.

Wenn die Spannungen weiter zunehmen, könnte das Kapital auch künftig eher in bewährte, defensive Werte als in risikoreiche Alternativen fließen. Für Krypto-Märkte bedeutet das eine komplexe Lage: Langfristig könnten Themen wie Geldentwertung und Zersplitterung der Finanzmärkte wichtiger werden. Kurzfristig aber bleibt der Kurs vermutlich anfällig für Veränderungen der weltweiten Risikostimmung.

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