Der CC-Preis taucht in letzter Zeit auf immer mehr Radarschirmen auf, und das liegt nicht an Hype oder Memes. Es liegt daran, dass Canton derzeit etwas Seltenes im Krypto-Bereich zeigt: echte Deflation, die direkt mit institutioneller Aktivität verbunden ist.
Aixbt wies darauf hin, dass das Burn-to-Mint-Verhältnis von Canton in nur sechs Monaten von 0,15 auf 0,65 gestiegen ist. Das ist eine enorme Verschiebung. Täglich werden rund 15 Millionen Token verbrannt, was etwa 14% der Marktkapitalisierung pro Jahr entspricht.
Und der wichtige Teil ist: Jedes Mal, wenn Wert über Canton abgerechnet wird, wird CC verbrannt. Das gibt dem CC-Preis ein völlig anderes Setup als die meisten Token, die auf die Begeisterung von Privatanlegern angewiesen sind.
Canton Network steht derzeit an der Spitze der Rangliste tokenisierter realer Vermögenswerte (RWA), mit etwa 340,9 Milliarden US-Dollar an Wert, der auf seiner genehmigungspflichtigen Infrastruktur erfasst wurde. Diese Zahl ist größer als bei Provenance und sogar größer als das, was öffentliche Chains wie die Ethereum-Blockchain im reinen RWA-Wert zeigen.
Nun, das meiste davon ist nicht die Art von tokenisierten Vermögenswerten, mit denen alltägliche Krypto-Händler Rendite erwirtschaften. Es ist institutionelle, genehmigungspflichtige Infrastruktur, im Grunde Wall-Street-Abrechnungsschienen, keine DeFi-Spielplätze.
Dennoch ist das Ausmaß wichtig. Wenn große Finanzströme weiterhin durch Canton laufen, wird der Verbrennungsmechanismus zu einem direkten Angebotstreiber, und genau da wird die CC-Preis-Geschichte ernster.
Eine weitere Sache, die Canton hervorhebt, ist, wer das Netzwerk validiert. Goldman Sachs, JPMorgan, DTCC – diese Namen ändern sofort das Glaubwürdigkeitsniveau. Und darüber hinaus scheint es keine massive VC-Token-Freischaltung zu geben, die über dem Markt hängt.
Das ist erfrischend in einem Bereich, in dem Angebots-Dumps unzählige Charts zerstört haben.
Für den CC-Preis geht es also nicht nur um Adoption. Es geht auch darum, dass die Angebotsdynamik sauber bleibt, und das ist ein großer Vorteil.
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Selbst mit der starken Deflationsgeschichte hat der CC-Preis noch mit kurzfristiger Schwäche zu kämpfen. Cantons Markt ist derzeit ziemlich dünn, mit einem 24-Stunden-Umsatz von nur 0,00197. Das bedeutet, dass es nicht viel Verkaufsdruck braucht, um den Preis schnell nach unten zu drücken, sodass scharfe Bewegungen und Volatilität viel häufiger vorkommen.
Der breitere Markt hilft auch nicht. Krypto ist im vollen Risikoabschaltungsmodus, mit einer Gesamtmarktkapitalisierung, die um 2,15% gesunken ist, und der Fear & Greed Index liegt bei 11 in „Extremer Angst". Canton ist stärker gefallen als der Rest des Marktes, was zeigt, dass der CC-Preis diesen Druck noch härter spürt.
Technisch gesehen ist der Ausblick immer noch bärisch, zumindest kurzfristig. Es gibt Unterstützung in der Nähe des Preisniveaus von 0,150 US-Dollar, und ein Rückgang darunter könnte ihn auf das Preisniveau von 0,140 US-Dollar schicken. Um einen echten Aufschwung zu haben, muss CC die Preisspanne von 0,165-0,170 US-Dollar zurückerobern.
Die echte Wildcard für den CC-Preis ist, was passiert, wenn die Treasury-Tokenisierung 2026 real wird. Broadridge betreibt bereits ein tägliches Repo-Volumen von 365 Milliarden US-Dollar über das Netzwerk, und jede Abrechnung verbrennt CC.
Wenn tokenisierte Treasuries in großem Maßstab starten, wächst das Netzwerkvolumen nicht nur langsam, es könnte explodieren. Das ist der Moment, in dem CCs Deflation aufhört, ein Nebendetail zu sein, und zum Hauptereignis wird. Das Verbrennen geschieht bereits. Die nächste Frage ist, wie groß die Abrechnungswelle von hier aus wird.
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Der Beitrag Canton (CC) Preisausblick: Der Verbrennungsmechanismus wird 2026 heftig erschien zuerst auf CaptainAltcoin.


