Ein am 20.02.2026 von der Tokenisierungsplattform Brickken veröffentlichter Bericht zeigt, dass Emittenten von realen Vermögenswerten (RWAs) hauptsächlich Blockchain-Technologie nutzenEin am 20.02.2026 von der Tokenisierungsplattform Brickken veröffentlichter Bericht zeigt, dass Emittenten von realen Vermögenswerten (RWAs) hauptsächlich Blockchain-Technologie nutzen

RWA-Emittenten konzentrieren sich auf Fundraising statt auf Sekundärmarkt-Liquidität

2026/02/21 17:05
2 Min. Lesezeit

Ein am 20.02.2026 von der Tokenisierungsplattform Brickken veröffentlichter Bericht zeigt, dass Emittenten von realen Vermögenswerten (RWA) die Blockchain-Technologie hauptsächlich zur Verbesserung der Kapitalbildung nutzen und nicht zur Schaffung unmittelbarer Liquidität auf dem Sekundärmarkt.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Tokenisierung zunächst als Infrastrukturinstrument für die Kapitalbeschaffung und nicht als Handelslösung behandelt wird.

Kapitalbildung ist der Haupttreiber

Die im vierten Quartal 2025 durchgeführte Umfrage umfasste Emittenten aus Bereichen wie Technologie (31,6%), Unterhaltung (15,8%) und Private Credit (15,8%).

Quelle: https://drive.google.com/file/d/1FeoES838fzR1J59KsAgCCaZ8JGmFhcWr/view

Den Ergebnissen zufolge gaben 53,8% der Befragten an, dass ihr Hauptgrund für die Tokenisierung von Vermögenswerten die Verbesserung der Kapitalbildung und der Effizienz der Mittelbeschaffung war. Im Gegensatz dazu nannten nur 15,4% Liquidität als ihre Hauptmotivation.

Während Liquidität derzeit für viele Projekte keine Priorität darstellt, ändern sich die Erwartungen. Etwa 38,4% gaben an, derzeit keinen Zugang zum Sekundärmarkt zu benötigen, aber 46,2% erwarten, innerhalb von sechs bis zwölf Monaten Liquidität zu benötigen.

Bemerkenswert ist, dass 69,2% der befragten Emittenten den Tokenisierungsprozess bereits abgeschlossen haben und derzeit aktiv sind.

Regulierung bleibt die Hauptbarriere

Regulatorische Reibungen bleiben die dominierende Herausforderung. Beachtliche 84,6% der Befragten berichteten von regulatorischen Hürden während der Einführung. Im Vergleich dazu identifizierten nur 13% Technologie- oder Entwicklungsprobleme als ihr größtes Hindernis.

Brickkens Chief Marketing Officer Jordi Esturi kommentierte, dass Tokenisierung sich von einem „Schlagwort" wegbewegt und zunehmend zu einer zentralen Finanzinfrastrukturebene für den Zugang zu Kapital wird.

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Vermögenswertarten expandieren

Während frühe Tokenisierungsbemühungen stark auf Immobilien konzentriert waren, erweitert sich der Vermögenswert-Mix. Derzeit sind 28,6% der tokenisierten oder geplanten Vermögenswerte Kapital oder Anteile, gefolgt von geistigem Eigentum und Unterhaltungsvermögenswerten mit 17,9%.

Diese Diversifizierung zeigt, dass sich die Tokenisierung über Immobilienmärkte hinaus in die Unternehmensfinanzierung und kreative Industrien ausbreitet.

Infrastruktur holt auf

Die Verschiebung hin zur Emissionsinfrastruktur erfolgt, während traditionelle Börsen wie die NYSE und Nasdaq 24/7-Handelsmodelle für tokenisierte Vermögenswerte erkunden. Diese Entwicklungen könnten letztendlich die primäre Kapitalbildung mit robusterer Liquidität auf dem Sekundärmarkt verbinden.

Derzeit deuten die Daten jedoch darauf hin, dass die meisten Emittenten Tokenisierung zunächst als Instrument zur Kapitalbeschaffung betrachten, wobei Liquidität als ein Ziel einer späteren Phase und nicht als unmittelbare Priorität auftritt.

Der Beitrag RWA-Emittenten konzentrieren sich auf Fundraising statt auf Liquidität auf dem Sekundärmarkt erschien zuerst auf ETHNews.

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