Die Wahrscheinlichkeit, dass der amerikanische Clarity Act im Jahr 2026 unterzeichnet wird, ist auf 82 Prozent gestiegen. Das geht aus Daten der Prognoseplattform Polymarket hervor.
Der Anstieg folgt auf zunehmenden Druck aus dem Weißen Haus, die seit Langem diskutierte Kryptogesetzgebung voranzubringen.
In den vergangenen Tagen sprang die Wahrscheinlichkeit von rund 60 Prozent auf einen Höchststand von 82 Prozent. Inzwischen ist sie leicht auf 71 Prozent zurückgegangen, doch das Vertrauen unter Tradern bleibt hoch.
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Wie zuvor im Bereich Regierung und Regulierung berichtet, schätzt Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung bis Ende April sogar auf 80 bis 90 Prozent.
In einem Interview mit Fox Business erklärte er, die Zustimmung müsse rasch erfolgen, um Führungsstärke im Markt zu demonstrieren.
Die US-Regierung hat den 1. März als wichtige Frist gesetzt, um das Gesetzgebungsverfahren im Hinblick auf die Zwischenwahlen voranzubringen. Hinter den Kulissen fanden mehrere Gespräche zwischen Kryptounternehmen und Banken statt. Am Donnerstag wurde bereits das dritte Treffen abgehalten.
Obwohl der Gesetzesentwurf im vergangenen Jahr das Repräsentantenhaus passiert hat, liegt er im Senat weiterhin auf Eis. Der größte Streitpunkt ist die Frage, ob Kryptounternehmen Zinsen auf Stablecoins anbieten dürfen.
Auch Anthony Scaramucci meldete sich zu Wort. Der Chef von SkyBridge Capital fragte auf X, ob eine mögliche Zustimmung des Clarity Act bereits im Bitcoin (BTC)-Kurs eingepreist sei.
Ein Nutzer argumentierte, dass der frühere Rückzug der Unterstützung durch Coinbase zu vorzeitigem Verkaufsdruck geführt habe, wodurch eine überraschende Zustimmung als klassischer „Buy the News“-Moment wirken könnte.
Andere, wie der Investor PCX Capital, sind der Ansicht, dass bislang nichts eingepreist sei. Ihrer Meinung nach warten große Institutionen auf klare Regulierung, bevor sie ernsthaft Kapital in Krypto-Produkte investieren.
Neue Untersuchungen zeigen, dass die Verabschiedung des amerikanischen Clarity Act enorme Kapitalströme in Richtung Bitcoin auslösen könnte.
Eines der größten Hindernisse für die institutionelle Adoption von Bitcoin besteht derzeit darin, dass viele Pensionsfonds oder andere große Vermögensverwalter aufgrund der unklaren rechtlichen Einstufung nicht investieren dürfen.
Laut einem viel beachteten X-Thread der Investorin Kristen könnten nahezu 200 Billionen US-Dollar verfügbar werden, sobald diese rechtliche Hürde entfällt. Dabei handelt es sich unter anderem um Vermögen aus US-Pensionsfonds, Unternehmenskapital und Versicherungsgeldern.
Ihrer Berechnung zufolge könnte bereits eine Allokation von nur einem Prozent dieses Kapitals zu einem Bitcoin-Preis von 700.000 US-Dollar führen.
Het bericht Neue US-Regeln könnten Kapitalzufluss in Krypto auslösen verscheen eerst op Crypto Insiders.


