Bitcoin (BTC) befindet sich in schwerem Fahrwasser. Der Kurs fällt bereits seit fünf Monaten in Folge – eine so lange Verlustserie gab es zuletzt im Jahr 2018.
Seit dem Hoch im Oktober ist der Preis um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Gleichzeitig flossen Milliarden US-Dollar aus amerikanischen Bitcoin-Fonds (ETFs) ab, was zusätzlichen Druck auf den Markt ausübt.
Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, mit dem Anleger Bitcoin einfach über die Aktienbörse kaufen können. Wenn dort viel Kapital abfließt, bedeutet das, dass große Marktteilnehmer ihre Positionen reduzieren.
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Bitcoin schloss den Februar den fünften Monat in Folge im Minus. Eine derart lange Negativserie sahen wir zuletzt während des Bärenmarktes 2018/19. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs mehr als 25 Prozent niedriger. Allein der Februar endete mit einem Rückgang von fast 20 Prozent.
Auffällig ist, dass Bitcoin hinter anderen Märkten zurückbleibt. Gold legt deutlich zu, während US-Aktien relativ stabil bleiben.
Technische Indikatoren wie der RSI befinden sich auf historisch niedrigen Niveaus. Das kann auf eine überverkaufte Situation hindeuten, doch in früheren Bärenmärkten folgte mitunter dennoch ein zusätzlicher Rückgang von 30 bis 40 Prozent, bevor ein Boden erreicht wurde.
In den vergangenen fünf Wochen flossen zudem rund 3,8 Milliarden US-Dollar aus amerikanischen Bitcoin-Fonds ab. Laut Marktanalysten zeigt dies, dass Anleger Risiken meiden. Aufgrund geopolitischer Spannungen und eines starken US-Dollars werden risikoreiche Anlagen weniger attraktiv.
Dennoch gab es in dieser Woche auch einen kleinen Lichtblick. Erstmals flossen wieder Gelder in die Fonds. Innerhalb von nur drei Tagen gingen eine Milliarde US-Dollar in die US-amerikanischen ETFs ein.
Viele Analysten sprechen von einem Bärenmarkt – einer längeren Phase, in der der Kurs strukturell fällt und das Sentiment negativ ist.
Der Krypto-Analyst Quinten berechnete, dass ein Bärenmarkt im Durchschnitt 364 Tage dauert. Sollte sich dieses Muster wiederholen, könnte der aktuelle Rückgang noch Monate anhalten und möglicherweise erst um September 2026 einen Boden finden.
Historisch gesehen ist das vierte Quartal für Bitcoin häufig stärker. Es bleibt also abzuwarten, wie sich Bitcoin in den kommenden Monaten entwickelt. Ist der Boden in Sicht? Oder wird es noch einige Monate dauern?
Het bericht Bitcoin erlebt längste Verlustserie seit 8 Jahren mit Milliardenabflüssen verscheen eerst op Crypto Insiders.


