Eine Regierungsaufsichtsgruppe fordert die Bundesaufsichtsbehörden auf, eine Reihe verdächtig zeitlich abgestimmter Wetten auf Vorhersagemärkten zu untersuchen, die kurz vor den Militäraktionen der Trump-Regierung gegen den Iran platziert wurden. In einem Brief an die Commodity Futures Trading Commission erklärte Public Citizen, dass mehrere große Wetten in den Stunden vor dem Angriff vom 28.02. abgeschlossen wurden, wodurch sich die Quoten für Ergebnisse im Zusammenhang mit der iranischen Führung stark veränderten.
Berichten zufolge erzielten einige anonyme Wetter sechsstellige Gewinne auf Plattformen wie Polymarket und Kalshi, nachdem sie Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Konflikt korrekt vorhergesagt hatten. Ein Konto soll kurz vor der Tötung des iranischen obersten Führers bei einem israelischen Angriff mehr als 553.000 US-Dollar verdient haben, während das Krypto-Analyseunternehmen Bubblemaps mehrere Nutzer identifizierte, die gemeinsam etwa 1,2 Millionen US-Dollar durch Wetten auf den Zeitpunkt der US-Angriffe verdienten.
Public Citizen fordert die Aufsichtsbehörden auf, festzustellen, ob Wetter über Insiderinformationen zu den Militärplänen verfügten. Die Angelegenheit hat auch die Aufmerksamkeit von Gesetzgebern auf sich gezogen, wobei Senator Chris Murphy die Situation als "verrückt" bezeichnete und versprach, eine Gesetzgebung einzuführen, um politische Vorhersagewetten im Zusammenhang mit Ereignissen wie Krieg zu verbieten.
Die Kontroverse entsteht, während die Trump-Familie und die Regierung enge Verbindungen zur schnell wachsenden Vorhersagemarkt-Branche unterhalten, was Fragen zur Aufsicht und dem potenziellen Missbrauch sensibler Regierungsinformationen aufwirft.
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