Südkorea bereitet ein neues System zur Überwachung von Krypto-Transaktionen vor. Die Regierung möchte die Handelsaktivitäten genauer verfolgen. Sie möchte sicherstellen, dass Anleger die korrekten Steuern zahlen. Das Projekt wird vom National Tax Service (NTS) entwickelt. Es heißt Virtual Asset Comprehensive Analysis System. Das System wird künstliche Intelligenz verwenden, um Krypto-Transaktionsdaten zu analysieren und ungewöhnliche Aktivitäten zu erkennen.
Beamte sagen, dass das Projekt etwa ₩3 Milliarden (rund $2 Millionen) kosten wird. Das System ist auch Teil des Plans des Landes, ab 2027 Krypto-Gewinne zu besteuern. Da der Krypto-Handel in Südkorea weiter wächst, wünschen sich die Behörden bessere Instrumente zur Marktüberwachung.
Das neue System wird auf KI und maschinelles Lernen setzen, um große Mengen an Transaktionsdaten zu analysieren. Diese Tools werden den Behörden helfen, ungewöhnliche Handelsmuster oder mögliche Steuerhinterziehung zu identifizieren. Wenn verdächtige Aktivitäten auftreten, wird das System die Transaktionen zur weiteren Prüfung kennzeichnen. Die Regierung plant auch, diese Informationen mit anderen Behörden zu teilen. Dazu können der Korea Customs Service und andere Finanzaufsichtsbehörden gehören. Durch den Datenaustausch hoffen die Beamten, verdächtige Aktivitäten schneller untersuchen zu können.
Die Steuerbehörde hat bereits ein Ausschreibungsverfahren für den Aufbau des Systems eröffnet. Sobald ein Unternehmen ausgewählt ist, beginnt die Entwicklung im April. Nach dem Testen des Systems startet im November 2026 ein Probelauf. Wenn alles wie geplant funktioniert, wird das System zwischen November und Dezember 2026 offiziell eingeführt. Dieser Zeitplan gibt der Regierung Zeit zur Vorbereitung, bevor die neuen Krypto-Steuerregeln beginnen.
Südkorea plant die Einführung einer Steuer auf Gewinne aus dem Krypto-Handel. Nach den vorgeschlagenen Regeln werden Krypto-Gewinne über ₩2,5 Millionen (rund $1.800) besteuert. Der Gesamtsteuersatz beträgt 22%. Dies umfasst eine Einkommensteuer von 20% und eine lokale Steuer von 2%. Die Behörden sagen, dass das neue Überwachungssystem helfen wird, diese Gewinne genauer zu verfolgen. Durch die Analyse von Transaktionsdaten hofft die Regierung, Anleger zu identifizieren, die möglicherweise versuchen, Einkünfte aus dem Krypto-Handel zu verbergen.
Südkorea ist einer der größten Krypto-Märkte in Asien. Millionen von Menschen im Land handeln mit digitalen Vermögenswerten. Daher wünschen sich die Regulierungsbehörden stärkere Instrumente zur Überwachung der Branche. Viele andere Regierungen nutzen ebenfalls Technologie, um Krypto-Transaktionen zu verfolgen. Das Ziel ist es, einen sichereren und transparenteren Markt zu schaffen. Für Südkorea wird das neue AI-System ein wichtiger Schritt sein, während sich das Land auf seine bevorstehenden Krypto-Steuerregeln vorbereitet.
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