Der Gesamtwert des Kryptomarktes ist um fast 2 Billionen US-Dollar gesunken, und Bitcoin (BTC) liegt etwa 45 Prozent unter seinem Niveau vom Oktober.
Laut einem Video von The Economist liegt das an einer Mischung aus enttäuschenden Investmentfonds, riskanten Krediten und daran, dass Investoren ihre Aufmerksamkeit auf neue Technologien verlagern. Außerdem habe Krypto laut dem Magazin sein „cooles“ Image verloren.
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Kurz zusammengefasst
Laut The Economist ist der Rückgang im Kryptomarkt bemerkenswert, weil sich der Aktienmarkt weiterhin gut entwickelt. Die meisten Technologieaktien liegen noch immer nahe ihren Rekordständen.
Das war beim Crash 2022 anders. Damals fiel der gesamte Tech-Sektor gemeinsam mit dem Kryptomarkt. Jetzt scheint die Kryptobranche eher allein unter Druck zu stehen.
Eine wichtige Ursache sind laut The Economist die neuen Bitcoin-Fonds (ETFs). Sie wurden Anfang 2024 eingeführt, um es einem breiteren Publikum zu erleichtern, in Bitcoin zu investieren.
Doch statt frischem Kapital ziehen Investoren nun Milliarden aus den Fonds ab. Diese Verkäufe haben den Kurs in den vergangenen Monaten gedrückt.
Auch riskante Kredite spielten eine große Rolle. Der Betrag, der geliehen wurde, um in Krypto zu investieren, hatte sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Als die Kurse zu fallen begannen, mussten viele Investoren ihre Positionen zwangsweise verkaufen.
Laut The Economist hat Krypto nicht nur ein finanzielles Problem, sondern auch ein Imageproblem. Das „coole“, rebellische Image ist größtenteils verschwunden. Die Aufmerksamkeit der Investoren hat sich von Krypto hin zu künstlicher Intelligenz (KI) verlagert.
Ein gutes Beispiel ist das Unternehmen Cango. Früher war es ein Bitcoin-Miner, doch inzwischen hat das Unternehmen seine Strategie komplett geändert. Heute liefert es Infrastruktur für KI.
Für einen Markt wie Krypto, der stark von Aufmerksamkeit und Vertrauen lebt, ist der Verlust solcher Unternehmen laut The Economist ein deutlicher Imageschaden.
Obwohl Krypto immer bekannter wird, bleiben die meisten großen institutionellen Investoren vorsichtig. The Economist verweist auf eine Umfrage der Bank of America, aus der hervorgeht, dass die überwältigende Mehrheit der Fondsmanager kein Geld in Krypto investiert hat.
Het bericht The Economist: Bitcoin ist nicht mehr „cool“ verscheen eerst op Crypto Insiders.


