Neue Inflationszahlen aus den Vereinigten Staaten wurden heute veröffentlicht. Die sogenannte Kerninflation hat den höchsten Stand seit 22 Monaten erreicht. Dies ist ein wichtiger Maßstab für die US-Notenbank.
Die Nachricht verringert die Wahrscheinlichkeit schneller Zinssenkungen, was direkte Folgen für den Kryptomarkt haben kann.
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Kurz zusammengefasst
Die US-Notenbank (Fed) nutzt den Personal Consumption Expenditures (PCE) Index, um die Inflation zu messen. Besonders wichtig ist dabei die sogenannte Kerninflation (Core PCE). In dieser Kennzahl werden die Preise für Lebensmittel und Energie, die stark schwanken können, nicht berücksichtigt.
Die allgemeine Inflation fiel mit 2,8 Prozent etwas niedriger aus als erwartet. Die Kerninflation lag jedoch bei 3,1 Prozent im Jahresvergleich. Diese Zahl sorgt bei Investoren für Nervosität, da die Kerninflation damit bereits den 59. Monat in Folge über dem Zielwert von 2 Prozent liegt.
Solange die Inflation hoch bleibt, wird die Fed die Zinsen wahrscheinlich nicht senken. Hohe Zinsen machen Sparen und Staatsanleihen attraktiver als risikoreichere Investitionen wie Aktien oder Kryptowährungen.
In solchen Phasen entscheiden sich Investoren häufiger für sicherere Anlagen, wodurch weniger Kapital in den Kryptomarkt fließt.
Auf der Plattform X reagieren Analysten deshalb vorsichtig. Laut dem Finanzanalysten Charlie Bilello ist eine Zinssenkung kurzfristig ausgeschlossen.
Er geht sogar noch weiter und sagt, dass es derzeit „ein starkes Argument für eine Zinserhöhung“ gebe. Eine weiterhin hohe Zinspolitik könnte daher Druck auf die Kurse von Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen ausüben.
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