PANews berichtete am 14. März, dass laut CoinDesk eine vom Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF) veröffentlichte Studie zeigt, dass das Bitcoin-Netzwerk weitaus widerstandsfähiger gegen physische Infrastrukturausfälle ist als zuvor erwartet. Die Studie, die auf 11 Jahren Netzwerkdaten und der Analyse von 68 verifizierten Unterseekabelausfällen basiert, ergab, dass im Falle eines zufälligen Ausfalls 72% bis 92% der transnationalen Unterseekabel gleichzeitig unterbrochen werden müssten, um die Bitcoin-Konnektivität erheblich zu beeinträchtigen.
Die Studie zeigt, dass bei über 87% der 68 analysierten realen Unterseekabelausfälle die Auswirkungen auf Knoten weniger als 5% betrugen. Beispielsweise beschädigten im März 2024 Unterwasserstörungen vor der Küste der Elfenbeinküste gleichzeitig 7 bis 8 Kabel, was etwa 43% der Knoten in der Region beeinträchtigte, aber weltweit waren nur etwa 5 bis 7 Bitcoin-Knoten betroffen, was etwa 0,03% des Netzwerks entspricht. Das Bitcoin-Netzwerk ist deutlich anfälliger für gezielte Angriffe als für zufällige Ausfälle. Wenn ein Angreifer das Kabel eines kritischen Kommunikationsknotenpunkts ins Visier nimmt, könnte die Beeinträchtigung von nur etwa 20% der kritischen Leitungen eine ähnliche Störung verursachen; eine koordinierte Störung, die auf die Hosting-Anbieter mit den meisten Knoten abzielt (wie Hetzner, OVH, Comcast, Amazon und Google Cloud), könnte mit einer Reduzierung der Routing-Kapazität um etwa 5% erhebliche Auswirkungen haben.
Darüber hinaus ergab die Studie, dass Tor-Netzwerkknoten etwa 64% ausmachten (im Jahr 2025), wobei ihre Verteilung hauptsächlich auf stark vernetzte Länder wie Deutschland, Frankreich und die Niederlande konzentriert war. Dies wiederum verbesserte die Gesamtwiderstandsfähigkeit des Netzwerks. Die Studie legt nahe, dass die Bitcoin-Community angesichts von Internetzensur und geopolitischen Ereignissen allmählich zu einer zensurresistenteren Infrastruktur übergeht, was dem Netzwerk eine Eigenschaft der "adaptiven Verstärkung" verleiht.


