Wenn die preisgekrönte Journalistin und Mediengründerin Katherine Couric eine Bombe platzen lässt, kann sie dies mit minimalem Aufwand und maximaler Untertreibung tun, berichtet der State.
Ziel ihres Spotts war diese Woche die unterwürfige Bewunderung eines Melania Trump-Fans, der einen Clip aus der verunglimpften Dokumentation „Melania" der First Lady postete. Der Clip zeigt Melania in ihrem Auto, während sie zu Michael Jacksons „Billie Jean" mitsingt.
Die Person, die das Video postete, behauptete, der Mitsing-Clip mit seinen überlangen wackeligen Innenaufnahmen im Auto, in denen Mrs. Trumps schwache Stimme vom Rücksitz Karaoke trällert, sei der „Lieblingsteil" des Films gewesen. Er fügte hinzu, dass die Szene von Melanias halbherziger Darbietung – durchsetzt mit Handykamera-artigen Aufnahmen der hinteren Stoßstangen von Trumps teurem Sicherheitsteam – sie wie „eine echte Person" aussehen ließ.
Darauf antwortete Couric mit einem einzigen Wort: „Fesselnd."
„Courics frecher Einzeiler erntete Applaus von mehreren Nutzern auf Threads, darunter ein Nutzer, der sagte, die ehemalige Today-Show-Moderatorin habe mit ihrer sarkatischen Antwort ‚ins Schwarze getroffen'", berichtet der State.
„Ich liebe einfach Katie Courics Sticheleien", sagte ein anderer Nutzer, während ein weiterer zugab, dass sie „so hart gekichert" habe bei dem Kommentar.
Der State berichtet, ein anderer Fan schrieb „Shady Couric gibt mir Leben!!!", während weitere Threads-Nutzer behaupteten, sie „könnten den Sarkasmus von hier riechen".
Die Bewertungsaggregations-Website Metacritic vergab Anfang Februar eine Gesamtbewertung von nur 6 von 100 Punkten von Kritikern, was auf „überwältigende Ablehnung" hindeutet, obwohl Amazon 40 Millionen Dollar für den Erwerb und weitere 35 Millionen Dollar für das Marketing von Melania zahlte.
Die Dokumentation schien eine Beschwichtigung für MAGA zu sein, die im Alleingang den Film vor einer totalen wirtschaftlichen Verschwendung für Amazon bewahrte.
Die Metacritic-Bewertung des Films ist seit dem 19.03. auf „5" gesunken.


