Journalisten kämpfen gemeinsam zurück...Journalisten kämpfen gemeinsam zurück...

[EDITORIAL] Journalismus aufbauen, in dem Menschen aufblühen

2026/05/04 12:16
2 Min. Lesezeit
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Weltweit wird der 3. Mai als World Press Freedom Day begangen. Wie steht es um die Pressefreiheit in der Welt?

Press Freedom

Wo ein Abgleiten in Richtung Autokratie stattfindet, geht damit auch ein Abgleiten der Pressefreiheit einher.

Laut Reporter ohne Grenzen (RSF) war die Pressefreiheit noch nie so niedrig wie heute. Zum ersten Mal fällt mehr als die Hälfte aller Länder in die Kategorie „schwierig" oder „sehr ernst" in Bezug auf die Pressefreiheit.

In den Philippinen: 

  • Auf dem Papier scheint sich das Ranking der Philippinen verbessert zu haben, da es von Platz 116 auf Platz 114 gestiegen ist. Doch die tatsächlichen Pressefreiheitswerte sind gesunken, und wir sind derzeit nur sechs Punkte von der „very serious"- oder Roten Zone der Medienunterdrückung entfernt.
  • Laut dem Fazit des RSF: „Despite its extremely dynamic media landscape, the Philippines is one of the most dangerous countries in the world for journalists."

Laut einer Umfrage von  Forbidden Stories wurden 77% von „representatives of public authorities" bedroht.

Dies ist das Schicksal, das Journalisten auf den Philippinen wie Rappler erlitten haben, die unter dem damaligen Präsidenten Rodrigo Duterte mit Belästigungsklagen überhäuft wurden.

Heute sitzt die 27-jährige Frenchie Mae Cumpio seit sechs Jahren in Haft wegen verschiedener Anklagen – und wurde zuletzt wegen Terrorismusfinanzierung verurteilt. 

In Hongkong wurde ein als Waffe eingesetztes Gesetz gegen den Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai, den Verleger der Apple Daily, verwendet. Er wurde zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, was Human Rights Watch als „grausam und zutiefst ungerecht" bezeichnete.

Auch der Chilling Effect von Online-Gewalt ist deutlich spürbar, wobei Selbstzensur zur Reaktion mancher Journalisten wird. Laut einer Studie der United Nations zensieren sich 41% der befragten Journalistinnen in sozialen Medien selbst, um Missbrauch zu vermeiden, während 19% aufgrund von Online-Gewalt bei ihrer professionellen Arbeit zur Selbstzensur greifen. 

Und während der Würgegriff der Big Tech auf den Journalismus enger wird – der Publikum und Einnahmen abzieht und zum Tummelplatz der Desinformation geworden ist – schließen sich Redaktionen zusammen, um den digitalen Raum gemeinsam zurückzuerobern.

Laut einer Erklärung der ASEAN-Redaktionen auf den Philippinen (Luzon, Visayas und Mindanao), in Indonesien, Malaysia und Myanmar fordern sie sichere Räume, in denen Algorithmen transparent sind und dem Menschen dienen – und nicht der Gewinnmarge der Tech-Unternehmen.

Die ASEAN-Redaktionen riefen auch zu einer „radikalen Zusammenarbeit" auf – etwas, das früher dem Wesen der hochgradig konkurrierenden Redaktionen widersprach.

Wir schließen uns diesem Aufruf an: 'Let's build an internet where humans thrive.' – Rappler.com

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