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Südkoreanische Steuerexperten fordern Verzögerung der Krypto-Steuer und berufen sich auf grundlegende Mängel
Da Südkoreas geplante Steuer auf virtuelle Vermögenswerte 2026 in Kraft treten soll, haben führende Steuerexperten öffentlich eine Verzögerung gefordert und argumentiert, dass das System noch nicht zur Umsetzung bereit sei. Bei einem Notfall-Überprüfungsseminar, das von der Koreanischen Steuerpolitikvereinigung und dem Abgeordneten der Volkspartei Park Soo-young veranstaltet wurde, warnten Experten, dass das Voranschreiten mit der Steuer erhebliche rechtliche und praktische Hürden mit sich bringen könnte.
Oh Moon-seong, Präsident der Koreanischen Steuerpolitikvereinigung, erklärte, dass die Begründung und die Mechanismen zur Besteuerung virtueller Vermögenswerte weiterhin unzureichend seien. Er argumentierte, dass dieselben Bedenken, die im Dezember 2024 zur Abschaffung der Einkommensteuer auf Finanzinvestitionen geführt haben – darunter potenzielle Marktkontraktion, unzureichende Infrastruktur und das Risiko der Doppelbesteuerung – gleichermaßen auf Kryptowährungen zutreffen. „Es ist noch zu früh", sagte Oh und betonte die Notwendigkeit, die Konsistenz des Steuersystems erneut zu prüfen.
Ein zentrales Thema des Seminars ist der Mangel an technischer Infrastruktur zur Identifizierung von Steuerpflichten. Während inländische zentralisierte Börsen (CEX) wie Upbit und Bithumb Transaktionsdaten an die Steuerbehörden übermitteln können, bestehen erhebliche Lücken. Ausländische CEXs, dezentralisierte Börsen (DEX) und dezentralisierte Finanzen (DeFi)-Plattformen sind von den aktuellen Meldepflichten nicht abgedeckt. Dies schafft Durchsetzungslücken, die die Wirksamkeit und Fairness der Steuer untergraben könnten.
Das Ergebnis dieser Debatte wird sich direkt auf Südkoreas aktiven Krypto-Markt auswirken, einen der größten weltweit. Wenn die Steuer eingeführt wird, ohne diese Mängel zu beheben, könnte dies zu Widerstand der Steuerzahler, Kapitalabflüssen und reduzierter Handelsaktivität führen. Für Einzelanleger sorgt die fehlende Klarheit darüber, wie Transaktionen auf ausländischen oder dezentralen Plattformen besteuert werden, für Unsicherheit. Die Forderung der Akademiker nach einer Verzögerung spiegelt die umfassenderen Bedenken wider, dass ein übereiltes Vorgehen bei der Politik mehr Schaden als Nutzen bringen könnte.
Südkoreas Plan zur Besteuerung virtueller Vermögenswerte sieht sich ernsthaften Fragen von Steuerpolitikexperten gegenüber, die argumentieren, dass das System noch nicht bereit sei. Die Debatte verdeutlicht die Spannung zwischen dem Wunsch der Regierung, den Krypto-Markt zu regulieren und zu besteuern, und den praktischen Herausforderungen, dies fair und effektiv zu tun. Da sich die Frist 2026 nähert, könnte die Regierung zunehmendem Druck ausgesetzt sein, ihren Zeitplan zu überdenken.
F1: Warum fordern südkoreanische Akademiker eine Verzögerung der Krypto-Steuer?
Sie argumentieren, dass der Steuer eine ausreichende Begründung und Infrastruktur fehlt und dass sie eine Marktkontraktion und Doppelbesteuerung verursachen könnte, ähnlich wie die Probleme, die zur Abschaffung der Einkommensteuer auf Finanzinvestitionen geführt haben.
F2: Was sind die wichtigsten genannten Infrastrukturlücken?
Inländische Börsen können Daten melden, aber ausländische CEXs, DEXs und DeFi(Dezentralisierte Finanzen)-Plattformen sind nicht abgedeckt, was es schwierig macht, alle Krypto-Transaktionen zu verfolgen und zu besteuern.
F3: Wann soll die Krypto-Steuer in Südkorea in Kraft treten?
Die Steuer soll derzeit 2026 in Kraft treten, obwohl Akademiker eine Verzögerung fordern, um die festgestellten Mängel zu beheben.
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